Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Mittwoch, 20. März 2019 07:47 Uhr
Jetzt anmelden zur Schulung im Zentrum aller Kulturen in Steinheim - Kreis Höxter unterstützt Ehrenamtliche: „Argumentationshilfen gegen Stammtischparolen“
Dienstag, 19. März 2019 11:57 Uhr

Kreis Höxter (red). Bei der Jahreshauptversammlung des Kreisverbandes Höxter des Volksmusikerbundes standen in diesem Jahr die Vorstandsneuwahlen auf dem Programm. Nach 35 Jahren als 2. Vorsitzender und insgesamt 37 Jahren Vorstandsarbeit stellte sich Anton Versen nicht mehr zur Wahl. Die Versammlung wählte Wolfgang Reifer einstimmig zu seinem Nachfolger. In seiner Abschiedsrede hatte Anton Versen darum geben, seinem Nachfolger das gleiche Vertrauen entgegen zu bringen, dass er immer genossen habe. Diesen Worten folgte die Versammlung.

Auch Irma Reimann stellte nach 20 Jahren ihr Amt als Kreisfachleiterin für das Spielmannswesen zur Verfügung. Zu ihrem Nachfolger wurde Tobias Dierkes vom Spielmannszug Großeneder gewählt. Seine neue Stellvertreterin ist Stefanie Peine. Auf den weiteren Posten gab es wenig Veränderungen. Als Vorsitzender wurde Carsten Pieper aus Bühne wiedergewählt. Geschäftsführer bleibt Sven Schafer ebenso wie Michael Wiemers als Kreisrechner. Die musikalische Leitung bleibt in der bewährten Hand von Kreisdirigent Egon Wiemers und seiner Stellvertreterin Diana Rose. Als Beisitzerin wurde Maria Beine wiedergewählt. Neue Beisitzer für den ausscheidenden Martin Derenthal und den zum zweiten Vorsitzenden gewählten Wolfgang Reifer sind Lisa Eickmeier und Bernd Laufer. Als Pressereferent wurde Carsten Müller im Amt bestätigt.

Neben den Vorstandswahlen stand die Beitragsanpassung auf dem Programm. Diese wurde von der Versammlung mit großer Mehrheit verabschiedet. Dabei ging es um die Beitragserhöhung des Volksmusikerbundes NRW, der in der Vergangenheit die allgemeinen Kostensteigerungen durch Rücklagen aufgefangen hat, was in Zukunft allerdings nicht mehr möglich ist. Die Beiträge des Kreisverbandes bleiben jedoch weiterhin stabil. „Wir haben keine andere Möglichkeit, als die Beitragserhöhung des Landesverbandes weiterzugeben“, erklärte der Kreisvorsitzende Carsten Pieper. Auch über die Ausbildung der jungen Musikerinnen und Musiker wurde auf der Versammlung berichtet. „Es haben 71 Musikerinnen und Musiker das bronzene Leistungsabzeichen abgelegt, 29 das silberne und drei das goldene“, erklärte Kreisdirigent Egon Wiemers. Bei der vorhergehenden Versammlung der Kreismusikjugend schied Armin Koch als Beisitzer aus. Für ihn ist Sven Hartmann neu in den Vorstand gewählt worden. Die weiteren Vorstandsmitglieder der Kreismusikjugend wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Foto: Volksmusikerbund NRW Kreisverband Höxter

Montag, 18. März 2019 11:36 Uhr

NRW (red). Die Landesregierung will die Wertschätzung von Lebensmitteln in der Bevölkerung erhöhen und unterstützt Projekte, die verhindern, dass Nahrungsmittel achtlos weggeworfen werden. Ein zentraler Baustein ist das vom Umwelt- und Verbraucherschutzministerium mit sieben Millionen Euro aus Landes- und EU-Mitteln geförderte Projekt MehrWertKonsum der Verbraucherzentrale NRW. Ziel ist der Schutz wertvoller Nahrungsmittel, des Klimas und anderer Ressourcen wie Boden, Wasser und Energie. 

„Mit der Verbraucherzentrale haben wir eine kompetente Partnerin im Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung an unserer Seite. In den letzten Jahren haben wir viel Ursachenanalyse betrieben und Gründe und Ursachen für Lebensmittelverluste ermittelt. Jetzt gehen wir mit dem Projekt MehrWertKonsum in die Praxis und bieten konkrete Beratung und Unterstützungsangebote“, sagte Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann beim Besuch der Jugendherberge Köln-Riehl. Bis September 2021 unterstützt das Projekt MehrWertKonsum 150 Schulen und Kindertagesstätten sowie 13 Jugendherbergen aus den Landesverbänden Rheinland und Westfalen-Lippe dabei, ihre Speisenangebote attraktiv, abfallarm und klimaschonend zu gestalten. 

In der Jugendherberge in Köln-Riehl bleiben seit Anfang des Jahres ein Drittel weniger Reste auf den Tellern, am Büffet und in den Töpfen der Kölner Jugendherberge zurück. Die Reste auf den Tellern konnten sogar fast halbiert werden. Auf ein Jahr gerechnet ergeben sich so Einsparungen in der Vollverpflegung (Frühstück, Mittag- und Abendessen) von insgesamt rund 5000 Kilogramm Speiseabfälle mit einem Wert von bis zu 9000 Euro. Auch die Klimaschutzbilanz kann sich sehen lassen: Durch die Abfallvermeidung können bis zu 16 Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden. „Die Jugendherberge Köln-Riehl geht mit gutem Beispiel bei der Vermeidung von Lebensmittelabfällen in der Außer-Haus-Verpflegung voran. Das ist ein wichtiges Signal zum Nachahmen für unser Ziel, Lebensmittelabfälle landesweit in den nächsten zehn Jahren möglichst zu halbieren“, lobte Staatssekretär Bottermann die ersten Schritte.

„Bildungseinrichtungen sollten für junge Menschen Vorbildfunktion einnehmen, indem sie Klima- und Ressourcenschutz aktiv leben. Auch die Verpflegung darf dazu nicht im Widerspruch stehen“, erklärte Ulrike Schell, Mitglied der Geschäftsleitung der Verbraucherzentrale NRW und Leiterin des Bereichs Ernährung und Umwelt. „Wir suchen deshalb gezielt die Kooperation mit Trägern, Leitungen, Küchenprofis, Caterern und natürlich den Essensgästen, um praxistaugliche Rezepte zu entwickeln.“ 

Im Köln-Riehl hat das Küchenteam seit Dezember 2018 Abfälle erfasst, Ursachen analysiert und Maßnahmen zum Rückgang von Lebensmittelabfällen umgesetzt. Mit Unterstützung der Verbraucherzentrale konnten die Verantwortlichen leicht nachvollziehen, was und warum die Küche beim Abendessen zu viel produziert hatte. Sie stellten daraufhin die Mengen entsprechend um. Zudem wurden die Portionen der Menüs verkleinert. Am Salatbüfett wird nun häufiger nachgefüllt und bei der Dessert-Auswahl die zweite Pudding-Schüssel erst dann aufgetragen, wenn die erste leer ist. Die Gäste erfahren auf Hinweisschildern von den Zielen der Aktion und davon, dass sie jederzeit einen Nachschlag erhalten können.

Vermeidbare Abfälle und Kosten reduzieren sind die ersten Maßnahmen. Im zweiten Schritt können sich Einrichtungen an das MehrWert-Team wenden, um Speisepläne und -angebote klimafreundlich zu gestalten, etwa durch die Verwendung eines höheren Anteils von regionalen und Bio-Lebensmitteln. Oliver Mirring, Geschäftsführer des Landesverbands Rheinland des Deutschen Jugendherbergswerks, ist überzeugt von den ersten Ergebnissen der gemeinsamen Aktion: „Uns als Jugendherbergswerk ist es ein Anliegen, in puncto Vermeidung von Lebensmittelabfällen Pionierarbeit zu leisten. Unsere Erfahrungen wollen wir in unsere Häuser tragen und so langfristig zum nachhaltigen Wirtschaften beitragen.“ 

Weitere Informationen: www.mehrwert.nrw/gemeinschaftsverpflegung

 

Samstag, 16. März 2019 08:51 Uhr

Bredenborn (red). Die Stadt Marienmünster führt ab dem 19.03.2019 die notwendige Sanierung der Tiefenbohrung Bredenborn durch. Eine Trinkwasserförderung ist während dieser Arbeiten nicht möglich. Die Sanierung wird ca. vier Wochen in Anspruch nehmen. Aus diesem Grund wird die Wasserversorgung des Hochbehälters Bredenborn mittels Tankwagen aufrechterhalten. Im Hochbehälter Bredenborn wird das mit einem Tankwagen angelieferte Trinkwasser zur Absicherung der Trinkwasserqualität auf Anordnung des Gesundheitsamtes des Kreises Höxter gechlort. An dem Hochbehälter in Bredenborn sind die Ortschaften Bredenborn, Altenbergen, Bremerberg, Eilversen, Kleinenbreden, Oldenburg sowie die Bereiche „Alter Bredenborner Weg“, „Kläranlage Vörden“ und „Umspannwerk“ angeschlossen. Für diesen Bereich gilt vorsorglich ab dem 19. März 2019 ein Abkochgebot für das verwendete Trinkwasser. Die Aufhebung des Trinkwassergebotes wird öffentlich über die Presse bekanntgegeben. Die Wasserversorgung der übrigen Ortschaften ist von dieser Maßnahme nicht betroffen. Auf Grund von Umstellungen der Wasserversorgung kann es in der Ortschaft Papenhöfen zu einem geringeren Versorgungsdruck im Ortsnetz kommen. Die Stadt Marienmünster bittet um Verständnis.

Samstag, 16. März 2019 07:47 Uhr

Steinheim (red). Das Kommunale Integrationszentrum Kreis Höxter bietet in Kooperation mit dem Verein Steinheim International e.V. und der mobilen Beratung gegen Rechts am Mittwoch, 27. März, eine Schulung für Ehrenamtliche und Interessierte an. Von 18 bis 21 Uhr geht es im Zentrum aller Kulturen in Steinheim um das Thema „Argumentationshilfen gegen Stammtischparolen“.

„Stammtischparolen heißen so, weil sie vermeintlich oft in Kneipen geäußert werden. Ironischerweise hat der Stammtisch daher mit seinem eigenen Vorurteil zu kämpfen“, sagt Kreisdirektor Klaus Schumacher. Kennzeichnend für Stammtischparolen sei ihre Einfachheit, Plumpheit, Verallgemeinerung und ihr meist negativer Charakter. Sie brächten Vorurteile zum Ausdruck und richteten sich stets gegen „Andere“. „Das vermeintlich ‚Andere‘ wird dabei abgewertet und verurteilt“, so Schumacher. Menschen anderer Religion, Hautfarbe, Nationalität, sexueller Orientierung oder anderen Geschlechts würden diskriminiert. „Immer wieder mal werden wir alle damit konfrontiert – und sind manchmal einfach nur sprachlos“. Dabei gebe es sehr gute Argumente gegen diskriminierende Einstellungen, wie die Schulung zeigen werde.

Filiz Elüstü, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums, weist darauf hin, dass Stammtischparolen bei denjenigen, die mit ihnen konfrontiert werden, oft ein beklemmendes und überwältigendes Gefühl hinterließen. „Den meisten Menschen fällt es schwer, dagegen zu halten, da Stammtischparolen oft so formuliert werden, dass sie einen absoluten und unanfechtbaren Anspruch haben“, sagt Elüstü. Als Gegenüber könne schnell der Gedanke aufkommen, bestimmtes Fachwissen sei nötig, um Stammtischparolen entkräften zu können.

„Mit unserem Seminar wollen wir zeigen, dass es verschiedene Strategien gibt, auf Stammtischparolen zu reagieren“, erläutert Mitorganisatorin Verena Weber vom Kommunalen Integrationszentrum. „Das Wichtigste ist, sich überhaupt gegen Stammtischparolen und die möglicherweise rassistischen, sexistischen oder homophoben Aussagen zu positionieren.“ Als Referentin konnte Katharina Vorderbrügge von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Detmold gewonnen werden. Seit 2008 wird die Mobile Beratung aus Mitteln des Bundesfamilienministeriums gefördert, zurzeit im Rahmen des Projekts "Demokratie leben!". Seit Mitte 2013 besteht eine zusätzliche Förderung durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen. 

Die Referentin wird in der Schulung Argumente und Fakten für eine sachliche Diskussion vorstellen, denn meistens liegen Vorurteile und Unwissen sehr nah beieinander. Es sind noch einige Plätze frei. Weitere Informationen und die Möglichkeit, sich online anzumelden, gibt es im Internet unter der Adresse: www.integration.kreis-hoexter.de.

Foto: red

Blaulicht
Dienstag, 19. März 2019 13:12 Uhr
Falsche Polizisten rufen weiter an
Freitag, 15. März 2019 11:35 Uhr

Steinheim (red). An einem Fahrzeug eines Paketzustellers aus Bielefeld ist am Donnerstag, 14. März 2019, gegen 10:30 Uhr, ein Schaden von 2.500 Euro entstanden. Der Zusteller hatte seinen Mercedes-Sprinter zur Unfallzeit in der Oberen Straße in Steinheim-Vinsebeck am linken Fahrbahnrand geparkt und befand sich gerade bei einer Zustellung an einem Wohnhaus, als er einen lauten Knall aus Richtung seines Fahrzeuges hörte. Bei der Rückkehr zu seinem Lieferwagen, stellte er nicht unerhebliche Beschädigungen an seinem Fahrzeug fest. Ein Fahrzeug hatte seinen Wagen gestreift und der Fahrzeugführer hatte die Unfallstelle unerkannt verlassen. Auf Grund der Beschädigungen an dem Sprinter ist davon auszugehen, dass auch am Verursacherfahrzeug deutliche Unfallschäden entstanden seien müssen. Die Polizei in Höxter, Tel. 05271 - 9620, bittet Zeugen und Hinweisgeber sich zu melden.

Foto: Polizei

Freitag, 15. März 2019 11:26 Uhr

Kreis Höxter (red). Für manche Fahrzeugführer ist das richtige Verhalten an Bushaltestellen unklar, weil vielleicht die Führerscheinprüfung schon viele Jahre zurückliegt oder im Bekanntenkreis unterschiedlichste Auffassungen dazu vorhanden sind. Das richtige Verhalten regelt der Paragraph 20 der Straßenverkehrsordnung (StVO). Er besagt, dass an Omnibussen des Linienverkehrs und an gekennzeichneten Schulbussen, die an Haltestellen halten, nur vorsichtig vorbeigefahren werden darf. Das gilt auch für den Gegenverkehr. Eine Bushaltestelle muss durch das amtliche Verkehrszeichen 224 gekennzeichnet sein.

Dabei handelt es sich um ein grünes H auf gelben Grund mit einer grünen Umrandung. Doch was bedeutet "vorsichtiges Vorbeifahren"? Hierunter versteht man eine mäßige Geschwindigkeit, also eine deutlich herabgesetzte Geschwindigkeit gegenüber der zulässigen Höchstgeschwindigkeit. Der Fahrzeugführer muss die mäßige Geschwindigkeit bis auf die Schrittgeschwindigkeit reduzieren, wenn ein Bus mit eingeschalteter Warnblinkanlage an einer Haltestelle hält. Das gilt übrigens auch für den Gegenverkehr! Bei Geschwindigkeitsmessungen werden maximal 10 km/h als Schrittgeschwindigkeit angenommen. Zudem darf der Fahrzeugführer an dem Bus nur in einem solchen Abstand vorbeifahren, dass eine Gefährdung von Fahrgästen ausgeschlossen ist. Hier geht man von mindestens zwei Metern seitlichen Abstand aus. Die Fahrgäste dürfen auch nicht behindert werden. Wenn nötig, muss angehalten werden. Das bedeutet, dass den Fahrgästen das Erreichen und Verlassen des Busses ermöglicht werden muss.

Auch ist besondere Vorsicht geboten, wenn ein Bus mit eingeschalteten Warnblinklicht eine gekennzeichnete Haltestelle anfährt oder verlässt. Beim Annähern darf der Bus nicht überholt werden und das Verlassen ist ihm zu ermöglichen. Wenn nötig, müssen andere Fahrzeuge warten. Aber auch für Fußgänger und Fahrgäste bestehen Pflichten. Vor allem an Schulen sieht man, dass sich im Bereich von Haltestellen Kinder auf der Fahrbahn aufhalten, weil es zum Beispiel Gerangel um Plätze in der Warteschlange gibt oder zu Stoßzeiten die Haltestelle die Masse der Schüler nicht aufnehmen kann.

Der Paragraph 20 StVO besagt, dass diese Personen auf Gehwegen, Seitenstreifen oder einer Haltestelleninsel den Bus erwarten müssen. Sind solche Straßenteile nicht vorhanden, so müssen sie am Fahrbahnrand warten. Bei Zuwiderhandlungen kann Fahrzeugführern zum Beispiel folgendes drohen: 1.) Sie überholten einen Omnibus mit eingeschalteten Warnblinklicht bei Annäherung an eine Haltestelle: 1 Punkt, 60,- EUR Bußgeld 2.) Sie fuhren bei an einer Haltestelle haltenden Omnibus mit eingeschalteten Warnblinklicht nicht mit Schrittgeschwindigkeit: 15,- EUR; mit Behinderung: 1 Punkt, 60,- EUR; mit Gefährdung 1 Punkt, 70,- EUR 3.) Nr. 2 gilt gleichfalls für den Gegenverkehr!

Foto: Polizei

Dienstag, 12. März 2019 10:58 Uhr

Albaxen (red). Leichte Verletzungen hat eine 49-jährige Frau aus Marienmünster am Montagabend bei einem Verkehrsunfall auf der Landstraße 946 erlitten. Gegen 17.50 Uhr befuhr die Frau mit ihrem Nissan Micra die Landstraße aus Richtung Bödexen kommend in Richtung Albaxen. In einer Rechtskurve geriet ihr Fahrzeug auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und geriet in den Straßengraben. Die Fahrerin wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Dieses konnte sie nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Der Nissan wurde stark beschädigt und musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beträgt 1500 Euro.

Foto: Polizei

Montag, 11. März 2019 09:25 Uhr

Kreis Höxter (red). Der Sturm hat im Laufe des Wochenendes im gesamten Kreisgebiet für zahlreiche Einsätze durch umgestürzte Bäume und umgewehte Schilder gesorgt. Bei der Leitstelle der Kreispolizeibehörde in Höxter gingen von Freitag bis Sonntag 75 sturmbedingte Meldungen ein. Der Großteil der Einsätze wurde durch die Feuerwehren abgearbeitet, in 21 Fällen war auch die Polizei vor Ort. In Großeneder stürzte ein Baum auf ein abgestelltes Auto, Personen wurden nicht verletzt. Am Montagmorgen waren wegen umgestürzter Bäume noch folgende Kreisstraßen für den Verkehr gesperrt: K 18 im Waldgebiet "Emder Höhe", K 24 zwischen Herlinghausen und Ersen, K 20 zwischen Fölsen und Gehrden und die K 36 zwischen Frohnhausen und Drankhausen.

Foto: Kube

Unsere Videothek
Politik
Mittwoch, 20. März 2019 10:21 Uhr
„Ein Vorbild für den Kampf für Gleichberechtigung“ - SPD Kreisverband veranstaltet Kinoabend in Warburg am 23. März
Dienstag, 12. März 2019 09:23 Uhr

Höxter (red). Im Haushalt 2019 sind alleine für den Erhalt unserer Landesstraßen 175 Millionen Euro vorgesehen. Zu der nun von Verkehrsminister Hendrik Wüst bekannt gemachten Verteilung dieser Mittel erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Matthias Goeken für den Kreis Höxter:

„Die NRW-Koalition wird auch weiterhin verstärkt in den Erhalt von Landesstraßen investieren. Für den Kreis Höxter stehen dafür 2.720.000 Euro zur Verfügung. Für 2019 sind folgende konkrete Maßnahmen geplant: Auf der L552 - Ortsdurchfahrt Warburg und freie Strecke, der L616 – Vinsebeck bis Heesten und der L838 – Ortsdurchfahrt Warburg wird eine Deckenerneuerung durchgeführt. Auf der L616 wird zudem das Bauwerk instand gesetzt. Auf der L863 – Brakel/Erkeln wird eine Fahrbahn- und Brückeninstandsetzung in zwei Bauabschnitten durchgeführt und an der L946 – Höxter/Bödexen wird die Schutzwand instand gesetzt.

Wir holen weiterhin mit Hochdruck die Versäumnisse von Rot-Grün auf. Viel zu lange hatten SPD und Grüne das Verkehrsnetz in Nordrhein-Westfalen auf Verschleiß gefahren. Investitionen in diesem Bereich wurden sträflich vernachlässigt. Auch der Landesrechnungshof hatte bereits vor Jahren gefordert, die Höhe der Investitionsmittel für den Erhalt und Ausbau unserer Landesstraßen dynamisch anzuheben.

Wir wollen den Substanzverzehr stoppen und investieren daher in diesem Jahr verstärkt in dauerhafte Verbesserung des Landesstraßennetzes. Landesstraßen sind wichtige Verbindungen im ländlichen Raum. Von dem vorliegenden Programm zum Erhalt unserer Landesstraßen profitieren aber nicht nur die Autofahrerinnen und Autofahrer im Kreis Höxter, sondern es werden auch die Geh- und Radwege an Landstraßen saniert sowie Ampelschaltungen digitalisiert.

Wir halten damit unser Versprechen und stärken die Verkehrsinfrastruktur, damit Nordrhein-Westfalen wieder in Bewegung kommt.

Hintergrund

Das NRW-Verkehrsministerium hat das Landesstraßenerhaltungsprogramm veröffentlicht. Darin sind 175 Millionen Euro für den Landesstraßenerhalt vorgesehen. Das sind 47,5 Millionen Euro mehr als im letzten Haushalt unter Rot Grün und entspricht einem Zuwachs von 37 Prozent. Die Mittel für den Erhalt sollen auch in den kommenden Jahren weiter ansteigen und noch in dieser Legislaturperiode auf über 200 Millionen Euro jährlich erhöht werden.

Freitag, 08. März 2019 11:58 Uhr

Kreis Höxter (red). Sie ist da, lacht, singt, spielt oder malt mit ihren Schützlingen. Und wenn der Bauklötzchen-Turm zusammenbricht, dann wird der kleine Baumeister getröstet. So erleben es täglich auch im Kreis Höxter die Tagesmütter oder Tagesväter als konstante Bezugsperson für die kleinen Weltentdecker. In einer kleinen Feierstunde wurden nun neue Tagespflegepersonen ausgezeichnet.

Ihr Zertifikat für die bestandene Qualifizierung als Tagespflegepersonen haben 19 Teilnehmerinnen und Teilnehmer entgegengenommen. Beim Jugendamt des Kreises Höxter ist die Freude groß, dass damit die Zahl an möglichen Tagesmüttern und -vätern zur Betreuung von Kindern im Kreisgebiet weiter ansteigt. „Die Kindertagespflege ist neben den Kindertageseinrichtungen ein sehr wichtiges Betreuungsangebot zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, verdeutlichen Stephanie Werk-Ferber und Katharina Sinn vom Kreis Höxter, Fachberaterinnen für Kindertagespflege. 

Aufgrund der starken Nachfrage werden deshalb in Kooperation mit der Katholischen Bildungsstätte für Erwachsenen- und Familienbildung Paderborn (KEFB) regelmäßig Lehrgänge angeboten, um sich als Tagespflegeperson qualifizieren zu lassen. Die KEFB bildet die Tagespflegepersonen zentral in Brakel aus. Gemeinsam mit den beiden Fachberaterinnen des Kreises Höxter haben die Ausbilderinnen Monika Brockmann und Christine Werkhoff sowie Markus Schmiegel (Leiter der kefb-Paderborn) und Sandra Kluge (Bildungsreferentin der kefb) die Zertifikate an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer übergeben. Diese sind nun dazu berechtigt, grundsätzlich die Pflegeerlaubnis als Tagespflegeperson zu beantragen.

Die nächste Qualifizierung von Tagesmüttern und Tagesvätern beginnt im Frühjahr 2019, es sind noch einige Plätze frei. Der Kurs orientiert sich am kompetenzorientierten Qualifizierungshandbuch Kindertagespflege, welches vom Deutschen Jugendinstitut mit dem Schwerpunkt der Betreuung von Kindern unter drei Jahren entwickelt wurde. Der Kurs umfasst 300 Unterrichtseinheiten, zuzüglich Praktikum und Selbstlerneinheiten. Danach ist man für die verantwortungsvolle Aufgabe bestens gewappnet, Kinder im Rahmen der Kindertagespflege zu betreuen. 

Details gibt es im Internet unter „www.kefb.de“. Anmeldungen nimmt die Katholische Bildungsstätte für Erwachsenen- und Familienbildung Paderborn unter 05251/689858-0 oder „paderborn@kefb.de“ entgegen. Umfangreiche Informationen rund um die Kindertagespflege im Kreis Höxter gibt es im Internet unter: www.kindertagespflege.kreis-hoexter.de oder telefonisch unter 05271/965-3706 bei Stephanie Werk-Ferber und 05271/965-3711 bei Katharina Sinn. 

Foto: Kreis Höxter

Wirtschaft
Dienstag, 19. März 2019 11:47 Uhr
Vortrag „Dorfgemeinschaften stärken: Das sorgende Dorf in einer digitalen Welt“
Montag, 18. März 2019 11:39 Uhr

Höxter (red). Was vor wenigen Jahren noch kaum vorstellbar war, wird jetzt Realität. Kunden der Vereinigten Volksbank, die ein NFC-fähiges Android-Smartphone besitzen, können seit einigen Monaten ihren Einkauf überall dort mobil bezahlen, wo bereits jetzt kontaktlose Zahlungen mit girocard akzeptiert werden. So lässt sich auch dann etwas einkaufen, wenn man sein Portemonnaie vergessen hat oder auf dem Rückweg vom Joggen einen Durstlöscher braucht. „Die Nutzung des Smartphones gehört für viele Verbraucher zum Alltag. Wir freuen uns das Bezahlen auch über das Smartphone zu ermöglichen und erweitern damit das Portfolio an digitalen Leistungen. Kunden, die die Karten seit Ende letzten Jahres bereits im Einsatz haben, sind von der neuen Bezahlmöglichkeit begeistert. Als besonders gut wurde die einfache Installation bewertet und die schnelle und bequeme Handhabung während des Bezahlvorgangs am Kassenterminal.“, so Birger Kriwet, Vorstand der Vereinigten Volksbank.

Hauptsache schnell und bequem

Kunden der Vereinigten Volksbank können ihre girocard oder Mastercard und Visa (Kreditkarte) über die App „Digitale Karten“ auf dem eigenen Smartphone selbst bestellen und herunterladen. Auch der Bezahlvorgang ist sehr bequem. An der Kasse öffnet man die App „Digitale Karten“, wählt die passende Karte aus und hält das Smartphone an das Kassenterminal. Das Smartphone zeigt an, dass die Bezahlung läuft. Anschließend wird man über die erfolgreiche Transaktion informiert.

Noch bequemer geht es allerdings mit der „ExpressZahlung“. Ist diese Funktion aktiviert, reicht es, an der Kasse das Display des Smartphones zu aktivieren und es nah vor das Kassenterminal zu halten. Bei Beträgen unter 25 Euro geht es wie bei der kontaktlosen Karte sogar ohne Pin oder Unterschrift. Auch die Möglichkeit einer Bargeldauszahlung, auch Cashback-Funktion genannt, bleibt erhalten.

Gut geschützt

Manche Menschen haben ein ungutes Gefühl, wenn es um neue Technologien geht. „Zu Unrecht“, sagt Martin Derenthal, Abteilungsleiter Zahlungssysteme der Vereinigten Volksbank. „Die Sicherheit der neuen digitalen Karten ist mit der einer physischen Karte vergleichbar. Zwar werden im Moment des Bezahlens einzelne Daten unverschlüsselt übermittelt. Sie umfassen aber keine persönliche Daten wie Name, Adresse oder Kontonummer. Die Daten reichen auch nicht aus, um damit Transaktionen auszulösen. Es lässt sich auch nicht im Vorbeigehen Geld von Ihrer digitalen Bankkarte abbuchen. Dazu müsste mindestens das Display Ihres Smartphones eingeschaltet bzw. aktiv sein und in sehr geringer Entfernung an das auszulesende Gerät gehalten werden. Und selbst in einem derart unwahrscheinlichen Fall, handelt es sich um jeweils max. 25 Euro, die auch noch dazu nur als Buchgeld auf ein anderes Bankkonto übertragen werden können.“ und zwinkert: „Das wäre vergleichbar mit einem Einbruch, bei dem man ein Selfie und seinen Personalausweis liegen lässt.“

Wer genauer wissen möchte, wie einfach, praktisch und sicher der Bezahlvorgang mit den digitalen Karten im Smartphone ist, kann sich an das Kundenserviceteam (Tel: 05272 6007-1000) oder an die Beraterinnen und Berater der Vereinigten Volksbank wenden. Die Bank beantwortet alle Fragen zu den digitalen Karten und zu den Möglichkeiten der VR-BankingApp.

Mitmachen wird belohnt

Wer Kunde der Vereinigten Volksbank ist, sich im Aktionszeitraum vom 11.03. bis zum 22.04. auf www.v-vb.de/gewinnspiel_digitale_karten registriert und mit der digitalen Karte bezahlt, hat die Chance auf tolle Sachpreise. Zu gewinnen gibt es einen LED Fernseher, eine Smart Watch und ein Tablet der Marke Samsung.

Donnerstag, 14. März 2019 11:27 Uhr

Bielefeld (red). Geschäftsführung, Mitarbeiter und Ehrenamt der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) trauern um ihren Geschäftsführer Berufliche Bildung, Swen Binner, der am 12. März verstorben ist. „Wir verlieren mit Swen Binner einen sehr engagierten, fachkundigen und in unserem Haus sowie bei unseren Partnern in der Berufsbildung äußerst geschätzten und beliebten Kollegen“, sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Niehoff in einem Nachruf der IHK. „Sein unermüdlicher Einsatz galt der Dualen Ausbildung in Ostwestfalen. Die Qualifizierung junger Menschen war ihm ein Herzensanliegen. Sein plötzlicher Tod hat uns alle tief getroffen. Unser besonderes Mitgefühl gilt seiner Familie und den weiteren Angehörigen“. 

Swen Binner trat 1994 nach seiner Offizierslaufbahn bei der Bundeswehr und einer zweijährigen Tätigkeit in einem Unternehmen in den Dienst der IHK ein, um die Regionalisierung der IHK-Arbeit zu unterstützen. Von 1994 bis 1995 leitete er die IHK-Zweigstelle in Minden. 1995 wechselte er als stellvertretender Geschäftsbereichsleiter in die Abteilung Berufliche Bildung, deren Geschäftsführer er seit 1999 war. 

Zu seinen größten Projekten in der Zeit als Geschäftsführer zählte der „Pakt für Ausbildung“, in dem es Anfang der 2000er Jahre mit großer Kraftanstrengung gelungen war, die Zahl der Ausbildungsplätze in den Gewerbebetrieben Ostwestfalens erheblich zu erhöhen und somit vielen jungen Menschen in Beruf und Beschäftigung zu verhelfen. Swen Binner wirkte dabei mit, eine Vielzahl von IHK-Ausbildungsberufen zu modernisieren. In jüngerer Vergangenheit wirkte er maßgeblich darauf hin, unversorgten Jugendlichen einen Ausbildungsplatz zu vermitteln. Swen Binner hinterlässt Frau und zwei erwachsene Söhne.

Sport
Mittwoch, 20. März 2019 10:38 Uhr
Reit- und Fahrverein Steinheim lädt zu feinstem Pferdesport ein
Dienstag, 12. März 2019 11:03 Uhr

Kreis Höxter (red). Der für den 17. März 2019 angesetzte Spieltag in der Kreisliga A bis C wird aufgrund der Wetterlage komplett abgesetzt. Dies geht aus einer Mitteilung von Dieter Attelmann vom Sportkreis Höxter hervor. Demnach würden die Termine für die Nachholspiele, auch die vom vergangenen Sonntag, werden Anfang April bekannt gegeben. „Ferner weise ich darauf hin, das bei einer witterungsbedingten Generalabsage ein Spielverbot auch für Freundschaftsspiele gilt“, so Attelmann abschließend.

Donnerstag, 31. Januar 2019 06:49 Uhr

Kreis Höxter/Bad Driburg (red). In Zeiten, in denen häufig wegen Nichtigkeiten vor Gericht gezogen wird, ist die Kenntnis von Rechts- und Versicherungsfragen für Funktionäre in Sportvereinen äußerst wichtig. Der Kreissportbund Höxter bietet daher am Dienstagabend, 26. März, in der FLVW-Geschäftsstelle in Bad Driburg ein kostenloses „Kurz-und-gut-Seminar“ zu diesem Thema an. Geflügelte Worte wie „Jugendbetreuer und Übungsleiter stehen immer mit einem Bein im Gefängnis“ regen wiederholt die Diskussion über Fragen der Rechte, Pflichten und der Verantwortung von Jugendbetreuer und Übungsleiter an.

Diskussionen wie auch Publikationen - vor allem in der Boulevardpresse - lösen darüber hinaus Unsicherheiten aus, die die Verantwortlichen belasten. Basis hierfür ist dabei häufig Unwissenheit über die genauen Regelungen und gesetzlichen Vorgaben sowie fehlende Informationen über den Versicherungsschutz. Das Abendseminar informiert über Sorgfalts- und Aufsichtspflicht, Jugendschutzgesetz, Haftung und Schadenersatz, Versicherungen sowie Finanz- und Steuerfragen, dargestellt in Fallbeispielen. Das Kompaktseminar „Rechtsfragen für Jugendbetreuer und Übungsleiter“ soll dazu beitragen, diese Unsicherheiten zu beseitigen und Fragen zu beantworten, die häufiger an die Sportorganisationen und an das Versicherungsbüro bei der Sporthilfe NRW gestellt werden. Es soll den Teilnehmern die Sicherheit geben, sich richtig zu verhalten und sich in ihrem ehrenamtlichen oder nebenberuflichen Engagement nicht durch unbegründete „Angstmacherei“ verunsichern zu lassen.

Die KSB-Geschäftsstelle nimmt ab sofort unter www.ksb-hoexter.de/anmeldungen die Anmeldungen an.

Panorama
Mittwoch, 30. Januar 2019 08:31 Uhr
Zur Vorsorge vor der Afrikanischen Schweinepest fordert Nordrhein-Westfalen weiterhin erhöhte Achtsamkeit
Samstag, 12. Januar 2019 08:39 Uhr

Bielefeld (red). Wer überlegt, seinen Studiengang zu wechseln oder sein Studium abzubrechen, bleibt an den Hochschulen in Ostwestfalen-Lippe nicht allein: Im Rahmen eines Verbundprojektes laden die FH Bielefeld, die Hochschule OWL sowie die Universitäten Bielefeld und Paderborn am 15. Januar 2019 zu parallelen Info-Nachmittagen ein.

Im Rahmen des Verbundprojekts „Campus OWL – Chancen bei Studienzweifel und Studienausstieg“ der Fachhochschule Bielefeld, der Hochschule Ostwestfalen-Lippe sowie der Universitäten Bielefeld und Paderborn findet am Dienstag, dem 15. Januar 2019 von 16 bis 19 Uhr an allen Hochschulen zeitgleich ein Abend der Beratung bei Studienzweifel und Studienausstieg statt.

Die Studienberatungen und Career Services der Hochschulen kooperieren dabei mit den Agenturen für Arbeit Bielefeld, Paderborn und Detmold, den Industrie- und Handelskammern Ostwestfalen zu Bielefeld und Lippe zu Detmold, der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe oder Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe, und weiteren Akteuren. Angesprochen sind Studierende der vier Hochschulen, die an ihrem Studium oder Studiengang zweifeln oder bereits über einen Studienabbruch nachdenken. 

Da die Gründe, die einem Studienzweifel zugrunde liegen, häufig sehr vielfältig sind, kommen die Angebote auch aus verschiedenen Bereichen: Die Info-Veranstaltungen beantworten Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven und zeigen eine Vielfalt von Lösungen und Alternativen auf. So werden neben unterstützenden Angeboten im Studium und den Möglichkeiten eine Fach- oder Hochschulwechsels, auch die Möglichkeiten eines Ausstiegs bzw. Umstiegs in die Berufsausbildung thematisiert. Ziel des Angebotes ist es, in einer scheinbar festgefahrenen Situation verschiedene Lösungswege zu entdecken.

Die Universität und Fachhochschule in Bielefeld führen die Veranstaltung gemeinsam auf dem Campus der Fachhochschule durch, in der Universität Paderborn findet sie in der Zentralen Studienberatung statt und die Hochschule Ostwestfalen-Lippe lädt auf den Innovation Campus Lemgo ein.

Die Veranstaltungen sind an die jeweiligen Angebote der Partner des Projektes „Campus OWL – Chancen bei Studienzweifel und Studienausstieg“ vor Ort angepasst.

 

Mittwoch, 05. Dezember 2018 10:41 Uhr

Detmold (red). Der Startschuss für die Zeit der Weihnachtseinkäufe ist gefallen. Ob online oder im Einzelhandel, das Warenangebot ist wie immer riesengroß. Nach der Frage, über welche Geschenke sich ihre Jüngsten am meisten freuen könnten, stehen viele Eltern beim Einkauf bereits vor der nächsten Herausforderung: Wie erkenne ich, ob ein Spielzeug auch sicher ist und ob die Qualität stimmt? Denn immer wieder gelangt auch mangelhaftes Spielzeug in den Handel, das für Kinder sogar gefährlich ist. Die Marktüberwachungsbehörde der Bezirksregierung empfiehlt Kunden daher, beim Kauf genau hinzuschauen. 

„Bereits beim Kauf sollte man bestimmte Qualitätskriterien und Kennzeichen der Produkte prüfen“, rät Helmut Schimmelpfennig vom technischen Arbeitsschutz der Bezirksregierung. Er und seine Kollegen kümmern sich in OWL auch um das Thema Produktsicherheit von Kinderspielzeug und führen Kontrollen im Einzelhandel durch. Für Spielzeug gelten wie für alle anderen Produkte bestimmte Sicherheitsstandards, die laut Spielzeugrichtlinie eingehalten werden müssen. Helmut Schimmelpfennig empfiehlt daher für den Kauf von Kinderspielzeug: „Achten Sie darauf, dass die Ware mit dem CE-Kennzeichen und besser noch zusätzlich mit dem GS-Zeichen ausgezeichnet ist. Damit erklärt der Hersteller, dass das Spielzeug der Europäischen Richtlinie für Spielzeuge entspricht.“

Außerdem müssen laut Schimmelpfennig Produktbeschreibung und Warnhinweise in deutscher Sprache vorhanden sein. Der Name und die Anschrift des Herstellers oder des Importeurs müssen ebenfalls sichtbar und leserlich sein. Spielzeug, das für Kinder unter drei Jahren gefährlich sein kann, müsse einen Warnvermerk mit Nennung der spezifischen Gefahr tragen, wie beispielweise: „Nicht geeignet für Kinder unter drei Jahren wegen verschluckbarer Kleinteile“. Der Experte rät außerdem auf den Geruch des Produkts zu achten: „Spielzeug sollte nicht nach Chemie riechen, dann ist häufig etwas nicht in Ordnung.“ Wenn die Kunden beim Kauf diese Tipps beherzigen, so Schimmelpfennig, dann stehe einem fröhlichen Weihnachtsfest zumindest bei der Spielzeugsicherheit nichts mehr im Wege.

Weitere Informationen gibt es unter:

  • www.mags.nrw/marktueberwachung-produkte
  • www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/spielzeug/kinderspielzeug-6910

 

Samstag, 03. November 2018 08:53 Uhr

NRW (red). Der Klimawandel ist in Nordrhein-Westfalen bereits sichtbar und spürbar. Dies bestätigt der heute vom nordrhein-westfälischen Umweltministerium vorgelegte Bericht „Daten und Fakten zu den Auswirkungen des Klimawandels in Nordrhein-Westfalen“. Dazu sagt Umweltministerin Ursula Heinen-Esser: „Viele dachten lange Zeit, Klimawandel betreffe nur Inseln im Pazifik. Dem ist aber nicht so. Wir werden uns an Extremwettereignisse wie Hitzewellen, lange Trockenperioden, Hagel, Starkregen und dadurch Überschwemmungen auch bei uns gewöhnen müssen. Ein Jahr wie dieses mit heftigen Stürmen zu Jahresbeginn und der anhaltenden Trockenheit wird immer weniger zum Ausreißer werden.“

Die vorliegenden und vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) ausgewerteten Daten zeigen eine Erhöhung der mittleren Jahrestemperatur in Nordrhein-Westfalen um 1,5 Grad Celsius im Zeitraum 1881-2017, eine signifikante Zunahme der heißen Tage und eine Abnahme der Frost- und Eistage sowie einen Anstieg der Gewässertemperaturen am Rhein um 1,4 Grad Celsius (zwischen 1974 und 2016). In den Ballungsräumen Nordrhein-Westfalens sind bereits heute insgesamt 5,3 Millionen Menschen von Hitzebelastung betroffen, in Zukunft (2050) dürften es laut Klimaanalyse des LANUV voraussichtlich bis zu neun Millionen Menschen werden.

Heinen Esser: „Wir brauchen ein noch stärkeres Bewusstsein für den Klimawandel. Nordrhein-Westfalen hat früh auf die Änderung des Klimas reagiert und schon 2009 eine Anpassungsstrategie entwickelt. Aus den schon jetzt spürbaren Veränderungen erwächst die Verantwortung und Herausforderung, einerseits den menschgemachten Klimawandel in aller Konsequenz einzudämmen und uns andererseits auf seine Folgen vorzubereiten. Klimaschutz und Klimaanpassung sind untrennbar miteinander verwoben.“ Vor dem Hintergrund der vorhandenen Daten gilt es, Risiken und Schäden angesichts gegenwärtiger und zukünftiger Klimaveränderungen zu minimieren und die Vulnerabilität der Gesellschaft gegenüber den Klimawandeleffekten auf allen Ebenen und in allen relevanten Handlungsfeldern zu verringern.

Hierzu arbeitet beim Klimaschutz und Klimaanpassung die Landesregierung Hand in Hand. Federführend für die Klimaanpassung ist das Umweltministerium. Die Umsetzung der Klimaanpassungsmaßnahmen erfolgt primär auf der kommunalen Ebene. Das Land fördert – insbesondere im Rahmen von Aufrufen und Wettbewerben – Einzelmaßnahmen und Konzepte und darüber hinaus wissenschaftliche Untersuchungen, Bildung, Vernetzung und Kommunikation. Die Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen im bebauten Bereich erfolgt integriert in andere Maßnahmen, beispielsweise in der Städtebauförderung oder der Förderung von Grüner Infrastruktur.

Regionalkonferenzen zur Klimaanpassung

Derzeit veranstaltet das Umweltministerium gemeinsam mit der EnergieAgentur.NRW, dem Landesumweltamt (LANUV) und den Bezirksregierungen fünf Regionalforen zur Anpassung an den Klimawandel in Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, breit über die Folgen des Klimawandels in den einzelnen Regionen Nordrhein-Westfalens zu informieren sowie mit kommunalen und regionalen Akteuren Handlungsoptionen zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Zusätzlich soll es in 2019 ein thematisches Forum speziell für Großstädte in Nordrhein-Westfalen geben. Weitere Informationen unter: www.energieagentur.nrw.

Klimadienste des LANUV

Das Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) stellt umfassend Daten zum beobachteten (Vergangenheit bis heute) und projizierten (zukünftig zu erwartenden) Klimawandel und zu dessen Auswirkungen für Nordrhein-Westfalen bereit. Diese Daten werden über verschiedene Klimadienste des LANUV unter dem Link www.lanuv.nrw.de kostenlos zur Verfügung gestellt.

  • Der „Klimaatlas“ bietet flächendeckende Informationen zu Lufttemperatur und Niederschlag und entsprechende Projektionen in die Zukunft.
  • Das „Klimafolgenmonitoring“ zeigt mit Hilfe von Indikatoren die Folgen des Klimawandels auf, wie z.B. die Erhöhung der Gewässertemperatur, die Verschiebung der Vegetationsperioden oder die Entwicklung der Waldbrandgefahr.
  • Das „Fachinformationssystem Klimaanpassung“ stellt weitere, auch projizierbare, räumlich darstellbare Daten bereit und liefert so Planungsgrundlagen für Anpassungsmaßnahmen. Ein Baustein ist hier z.B. die im letzten Jahr veröffentlichte Klimaanalyse, welche vertieft die thermische Belastung im städtischen Raum analysiert und Planungshinweise gibt.

Foto: Symbolfoto

Donnerstag, 01. November 2018 07:54 Uhr

Detmold (red). Bereits zum 20. Mal findet am Freitag, 23. November, um 17 Uhr auf dem Kreativ Campus Detmold der Hochschule OWL das Berufswahlforum Detmold statt. Angehende Abiturientinnen und Abiturienten können sich hier aus erster Hand über 41 Berufe in 22 Berufsfeldern informieren und erhalten spannende und ungewöhnliche Einblicke in die Arbeitswelt. Veranstaltet wird der Info-Tag von den drei Rotary Clubs Detmold, Blomberg und Oerlinghausen in Kooperation mit der Hochschule OWL sowie der Agentur für Arbeit Detmold.

Was genau macht eigentlich eine Rechtsanwältin und wie sieht ein typischer Berufsalltag von einem Dolmetscher aus? Antworten auf diese und andere Fragen bekommen angehende Abiturientinnen und Abiturienten beim Berufswahlforum 2018. Erfahrene Referentinnen und Referenten stellen insgesamt 41 Berufe aus 22 Themenfeldern vor. Darüber hinaus haben die Jugendlichen die Möglichkeit, sich über zwei Berufsfelder ihrer Wahl intensiver zu informieren. Sie erfahren, was man in einem bestimmten Beruf konkret macht, welche Anforderungen dazu an sie gestellt werden, wie man sich auf eine Stelle bewirbt und anschließend Karriere machen kann. „Das Besondere am Berufswahlforum ist, dass es in keinem formellen Rahmen stattfindet, sondern vielmehr auf gegenseitigen Austausch und Dialog ausgelegt ist“, betont Frank Stührenberg, CEO der Phoenix Contact GmbH & Co. KG, der auch in diesem Jahr wieder als Referent im Bereich BWL von seinen Erfahrungen berichten wird. Carina Schreiber von der Studienberatung der Hochschule OWL erklärt: „Das Berufswahlforum zeichnet sich dadurch aus, dass die Schülerinnen und Schüler neben spannenden Einblicken in die Arbeitswelt, auch viel über sich selbst und die eigenen beruflichen Neigungen für die Zukunft erfahren.“ Simone Wils, Beraterin für akademische Berufe der Detmolder Arbeitsagentur, ergänzt: „So wird berufliche Orientierung lebendig und die jungen Leute werden um weitere Erfahrungen bereichert.“

Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich bereits vorab auf der Webseite des Berufswahlforums (www.berufswahlforum.de) einen Überblick zu den 41 Berufen und den jeweiligen Referentinnen und Referenten verschaffen. Anmeldungen sind ebenfalls über die Webseite sowie über Berufswahlforum@arbeitsagentur.de bis zum 16. November möglich. Die Teilnahme ist kostenlos. Das Berufswahlforum 2018 beginnt am Freitag, 23. November, um 17 Uhr in der Hochschule OWL in Detmold, Emilienstraße 45, Gebäude 3.

Foto: Symbolfoto

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