Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Samstag, 23. Mai 2020 11:17 Uhr
Corona: Weiterer Todesfall im Kreis Höxter
Mittwoch, 20. Mai 2020 11:23 Uhr

Kreis Höxter (red). Zwei neue Corona-Fälle vermeldet der Kreis Höxter am Mittwochmorgen, nachdem jeweils in Bad Driburg und Willebadessen eine weitere Infektion entdeckt worden ist. Binnen 24 Stunden ist die Zahl der gesamten Infektionen von 334 auf 336 angestiegen. Die Zahl der Genesenen stieg jedoch gleichzeitig von 270 auf 276, sodass ein Rückgang bei den aktuellen Infektionen von 48 auf 44 vermeldet werden kann.

Dienstag, 19. Mai 2020 09:42 Uhr

Kreis Höxter (red). Der Kreis Höxter musste am Dienstagmorgen leider mitteilen, dass eine weitere positiv auf das Coronavirus getestete Person im Kreisgebiet verstorben ist. Es handelt sich um eine 78-Jährige, die in Höxter gemeldet war. Damit ist die Zahl der verstorbenen Personen auf 16 angestiegen.

Im Kreis Höxter wurden bisher insgesamt 334 Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus nachgewiesen. 270 Personen gelten als genesen, sodass aktuell von 48 Infektionen auszugehen ist.

Samstag, 16. Mai 2020 12:53 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter wurden bisher insgesamt 331 Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus nachgewiesen. Damit ist die Anzahl der Infektionen seit zwei Tagen konstant geblieben! Seit gestern ist die Anzahl der Genesenen ebenfalls konstant bei 268 Personen geblieben, sodass weiterhin 48 aktuelle Infektionen vermeldet werden müssen. Die Zahl der Verstorbenen bleibt bei 15 Personen.

Freitag, 15. Mai 2020 13:08 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter wurden bisher insgesamt 331 Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus nachgewiesen. Damit ist die Anzahl der Infektionen seit gestern konstant geblieben! Im gleichen Zeitraum ist die Anzahl der Genesenen jedoch von 262 auf 268 Personen angestiegen, sodass 48 (Vortag: 54) aktuelle Infektionen vermeldet werden müssen. Die Zahl der Verstorbenen bleibt bei 15 Personen.

Blaulicht
Montag, 18. Mai 2020 14:52 Uhr
Motorradfahrer flüchtet vor Polizeikontrolle
Donnerstag, 14. Mai 2020 11:49 Uhr

Marienmümster (red). Weil er einem anderen Auto ausweichen wollte, prallte ein VW-Fahrer auf der B 293 in Höhe Marienmünster-Papenhöfen gegen die Leitplanken. Das entgegenkommende Auto fuhr allerdings weiter. Jetzt sucht die Polizei Zeugen. 

Der Unfall ereignete sich am Montag, 11. Mai, gegen 11 Uhr. Ein 61-Jähriger aus dem Kreis Osnabrück war mit einem weißen VW Amarok und einem Anhänger auf der dreispurigen B 239 aus Steinheim in Fahrtrichtung Höxter unterwegs. In Höhe der Abfahrt nach Papenhöfen kam ihm ein schwarzer Mercedes mit anscheinend überhöhter Geschwindigkeit entgegen. Der Mercedes bog zwar nach rechts Richtung Papenhöfen ab, holte aber vor seinem Abbiegevorgang soweit aus, dass er die durchgezogene Linie zur Gegenfahrbahn überquerte, auf den dortigen Beschleunigungsstreifen fuhr und sogar auf die Fahrspur des entgegenkommenden VW Amarok geriet.

Der Amarok-Fahrer rechnete bereits mit einem Zusammenstoß. Um diesen zu vermeiden, wollte er nach rechts auf den Grünstreifen ausweichen. Hierbei stieß er gegen die Leitplanke und beschädigte sie auf etwa 40 Metern Länge. Sein Wagen wurde an der rechten Fahrzeugseite beschädigt, außerdem platzten ihm die beiden rechten Reifen, so dass er das Fahrzeug in die nächstmöglichen Haltebucht zum Stehen brachte. Der entstandene Sachschaden liegt bei mindestens 2.000 Euro.

Der schwarze Mercedes jedoch setzte seine Fahrt fort, ohne anzuhalten. Zeugen, die Hinweise zu dem gesuchten Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Höxter unter Telefon 05271/962-0 in Verbindung zu setzen.

Donnerstag, 07. Mai 2020 12:17 Uhr

Steinheim (red). Offenbar durch einen medizinischen Notfall am Steuer ist am Mittwoch, 6. Mai, ein 65-Jähriger auf der B239 bei Steinheim in den Gegenverkehr geraten. Er stieß mit seinem weißen Lieferwagen frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammen.

Gegen 10:50 Uhr war der 65-Jährige auf der B 239 in Höhe Rolfzen in Fahrtrichtung Höxter unterwegs, als er anscheinend aus medizinischen Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Der weiße Fiat Ducato wurde langsamer und geriet allmählich seitlich auf die Gegenfahrbahn. Ein entgegenkommender 49-Jähriger in einem Renault Megane bemerkte das noch frühzeitig, bremste ab und versuchte ein Ausweichmanöver, konnte aber einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Beide Fahrzeuge stießen mit der Front zusammen. Während der Fahrer des Lieferwagens mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht wurde, kam der Renault-Fahrer mit leichten Verletzungen davon.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden, der Sachschaden wird auf insgesamt rund 10.000 Euro geschätzt. Während der Bergung und Unfallaufnahme kam es auf der B239, die in diesem Bereich dreispurig ausgebaut ist, kurzzeitig zu Sperrungen und Verkehrsbehinderungen.

Sonntag, 03. Mai 2020 11:25 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Bürger im Kreis Höxter verhielten sich nach Angaben der Polizei am 1. Mai vorbildlich. Auch im Bereich der touristischen Ziele wurden keine "Bollerwagenfahrer", Grill - bzw. Picknickgruppen angetroffen. Es waren auffallend wenige Wanderer unterwegs. Lediglich in Willebadessen fiel eine Personengruppe vor einem Imbissstand auf, die den Mindestabstand nicht einhielten. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet.

Montag, 27. April 2020 10:59 Uhr

Bad Driburg (red). In Bad Driburg sucht die Polizei nach einer vermissten 31-Jährigen Frau. Sie hat sich am Montag, 27. April, gegen 7 Uhr aus einer Klinik an der Elmarstraße in Bad Driburg entfernt. Da Hinweise auf eine Gefährdung der Vermissten vorliegen, sucht die Polizei mit verstärkten Kräften nach ihr. Ein Polizeihubschrauber ist bereits im Einsatz, auch Suchhunde sind unterwegs. Die Vermisste wird beschrieben als 1,65 Meter groß und etwas übergewichtig. Sie hat kurze, rosa gefärbte Haare, trägt ein orangenes T-Shirt und eine schwarze Hose. Zuletzt soll sie an einem Einkaufsmarkt an der Langen Straße in Bad Driburg gesehen worden sein. Zeugen, die womöglich Hinweise zu dem Verbleib der Vermissten geben können, sollen sich bitte mit der Polizei in Höxter unter 05271/962-0 in Verbindung setzen.

Foto: Polizei Höxter

Politik
Sonntag, 24. Mai 2020 12:31 Uhr
10 Impulse der Landesregierung für die Stärkung von Konjunktur und Wachstum
Donnerstag, 21. Mai 2020 14:05 Uhr

Kreis Höxter (red). Die langen Verhandlungen zu energiepolitischen Fragen in der Großen Koalition im Bundestag sind zu einem erfolgreichen Ende gekommen. Gestern hat es den Durchbruch bei der Frage nach Abständen beim Windkraftausbau und einer Obergrenze bei der Solarförderung gegeben.

Die heimischen CDU-Abgeordneten für Bund und Land, Christian Haase und Matthias Goeken, erklären dazu: „Wir haben in der Koalition lange und hart verhandelt. Ich war als Kommunalexperte bei den meisten Gesprächsrunden dabei. Mich freut, dass wir nun mit der Einführung einer Länderöffnungsklausel im Baugesetzbuch den Weg für den weiteren Windkraftausbau frei gemacht haben und gleichzeitig mit einem Mindestabstand von 1000 m ein guter Abstand zur Wohnbebauung eingeräumt wird. Das Land NRW muss nun diesen Rahmen ausnutzen, um Klarheit für kommunale Planung zu schaffen“, erklärt Christian Haase, der auch kommunalpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist.

Konkret können die Länder diesen Abstand in ihre Landesgesetze aufnehmen. Ebenso wurde in der Verhandlungsrunde ein Knoten bei der Förderung von Solarstrom durchgeschlagen: „Ich freue mich, dass der 52-Gigawatt-PV-Deckel unverzüglich aufgehoben wird. Noch diesen Sommer wären Förderungen für neue PV-Anlagen ausgelaufen. Durch die Aufhebung dieser Obergrenze können wir unseren Weg der Energiewende entschieden weiter gehen“, erklärt Matthias Goeken, der den Kreis Höxter als Landtagsabgeordneter vertritt.

 

Sonntag, 17. Mai 2020 11:28 Uhr

Marienmünster (red). „Daumen hoch für den Kreis Höxter! Daumen hoch für Loreen Lensdorf!“ Stefanie Pohlmeier, die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Marienmünster, freut sich über die Bereitschaft der 21-Jährigen aus Kollerbeck, für den neuen Kreistag zu kandidieren. „Der Kreis kann junge Power gut gebrauchen. Die SPD Marienmünster sendet dazu die passenden Signale!“

Die Kreistagskandidatin selbst ist auf zentrale Themen künftiger Kreispolitik vorbereitet. Loreen Lensdorf: „Meine Schwerpunkte sind Bildung, Umwelt und Soziales.“ In der Bewegung Fridays for Future in Höxter, Bad Driburg und Brakel hat sich die Kandidatin als Kundgebungsrednerin bereits einen Namen gemacht, organisierte als Sprecherin der Juso-Arbeitsgemeinschaft Demonstrationen für Demokratie und Vielfalt, musiziert im Spielmannszug Kollerbeck und bei „Blech & Ko“. Mehrmonatige Aufenthalte in Paris, Cork (Irland) und Strasbourg haben sie für das Thema „Zusammenhalt in Europa“ sensibilisiert. Berufsziel der Studentin ist Lehramt für Englisch und Französisch.

Stefanie Pohlmeier: „Politik lebt von Erfahrung, Wechsel und Erneuerung. Die SPD Marienmünster verbindet diese drei Elemente gezielt. Niemand klebt bei uns auf Stühlen, wir arbeiten im Teamwork für den Zusammenhalt in unserer Stadt und im Kreis. Wir haben mit Sybille Mocker-Schmidt eine überzeugende Bürgermeisterkandidatin und jetzt mit Loreen eine hoch motivierte Kreistagsbewerberin. Gemeinsam werden wir mit den Menschen in unserer Stadt Antworten finden für das Leben im neuen Jahrzehnt!“ Schon vor einiger Zeit hatte SPD-Kreisvorsitzender Helmut Lensdorf seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur für den Kreistag, dem er seit 2009 angehört, angekündigt. Nun hat der Ortsverein seine Tochter für die Kandidatur 2020 einstimmig vorgeschlagen.

Foto: SPD

Wirtschaft
Sonntag, 24. Mai 2020 12:23 Uhr
CHE-Ranking: TH OWL erreicht Spitzenplätze bei BWL und Wirtschaftsingenieurwesen
Montag, 18. Mai 2020 11:33 Uhr

Kreis Höxter (red). Der Aufsichtsrat und der Vorstand der Vereinigten Volksbank eG haben beschlossen, die diesjährige Vertreterversammlung in das zweite Halbjahr des Jahres 2020 zu verschieben. Grund dafür ist die Coronavirus-Pandemie und die damit einhergehenden Maßnahmen, insbesondere das aktuell noch bis Ende August bestehende Versammlungsverbot. „Die Gesundheit aller Teilnehmer steht an erster Stelle“, betont Paul Löneke, Vorstandsvorsitzender der Vereinigten Volksbank. Die Vertreterinnen und Vertreter der regionalen Genossenschaftsbank tagen also nicht wie geplant am 27. Mai 2020, sondern stattdessen am Mittwoch, den 11. November 2020. „Wir halten an dem Konzept einer Präsenzveranstaltung fest. Jedoch ziehen wir eine Durchführung in virtueller Form unter Benutzung elektronischer Hilfsmittel in Erwägung, sollte das Versammlungsverbot im November noch fortbestehen“, sagt Vorstand Birger Kriwet.

Der Aufsichtsrat wird die aus dem neuen Covid-19-Gesetz hervorgehenden Ausnahmeregelungen in Anspruch nehmen und über die Feststellung des Jahresabschlusses in einer zeitnah stattfindenden Sitzung entscheiden. „Den Abschluss des Geschäftsjahres 2019 wird der Aufsichtsrat feststellen, aber die Beschlussfassung über die Verwendung des Jahresüberschusses, inklusive Dividendenzahlung, obliegt weiterhin der Vertreterversammlung. Folge dessen kann die Dividende - nach jetzigem Stand - erst nach dem 11. November 2020 ausgeschüttet werden“, erklärt der Generalbevollmächtigte Sascha Hofmann

„Jede Ausnahmesituation verlangt nach ungewöhnlichen Lösungen. Deshalb hoffen wir auf Verständnis für unser Vorgehen. Gemeinsam werden wir diese Zeit meistern“, zeigen sich sowohl die beiden Vorstände, als auch Sascha Hofmann, zuversichtlich.

Foto: Vereinigte Volksbank

Sonntag, 17. Mai 2020 11:15 Uhr

Kreis Höxter (red). Ab dem 20. Mai sind Besuche in den Krankenhäusern der Katholischen Hospitalvereinigung (KHWE) nach Terminvereinbarung wieder möglich. Wie angekündigt ermöglicht eine Verordnung der Landesregierung eine Lockerung des generellen Besuchsverbots unter strengen Hygiene- und Schutzmaßnahmen.

Im Klinikum Weser-Egge sind die Besuchszeiten ab dem 20. Mai auf täglich 14 bis 19 Uhr festgelegt. Besucher können sich jeweils bis zum Vortag um 14 Uhr telefonisch anmelden, für Besuche am Wochenende ist eine Anmeldung bis Freitag, 14 Uhr, erforderlich. Für die Terminvereinbarung gelten folgende zentrale Rufnummern, über die Rezeption werden Anrufer mit der jeweiligen Station verbunden: St. Ansgar Krankenhaus Höxter: 05271 66-0;  St. Josef Hospital Bad Driburg: 05253 985-0, St. Rochus Krankenhaus Steinheim: 05233 208-0; St. Vincenz Hospital Brakel: 05272 607-0.

Pro Patient ist maximal ein Besuch von einer Stunde täglich mit ein bis zwei Besuchern erlaubt. Für die Geburts-, Kinder- und Palliativstation gelten weiterhin besondere Regelungen. "Unsere Mitarbeiter werden alles tun, um einen zeitnahen Besuch zu ermöglichen. Wir bitten aber um Verständnis, wenn das nicht in jedem Fall umgehend klappt. Das Schutzkonzept geht vor: Pro Zimmer und Zeitfenster kann immer nur ein Besuch empfangen werden", sagt KHWE-Geschäftsführer Christian Jostes. 

Eine Ausnahme gilt außerdem für Patienten, die sich in Isolation befinden. Dazu gehören unter anderem auch pflegebedürftige Notfallpatienten. Über die Besuchsmöglichkeiten bei Neuaufnahmen können sich Angehörige wie zuvor beschrieben telefonisch informieren. 

Grundsätzlich erhalten nur angemeldete Besucher Zugang. Sie werden zunächst an der Rezeption auf Symptome kontrolliert und über die bestehenden Hygiene- und Abstandsregeln aufgeklärt. "Bitte helfen Sie mit, unsere Patienten und Mitarbeiter weiter zu schützen. Wir begrüßen die schrittweise Öffnung, aber es ist noch nicht klar, wie sich die Lockerungen im Alltag auf die Entwicklung der Corona-Pandemie auswirken werden. Sicher ist, dass sie noch nicht überstanden ist", appelliert Christian Jostes an die Besucher.

Sport
Dienstag, 19. Mai 2020 09:55 Uhr
Soforthilfe Sport wird verlängert - Sportvereine in Nordrhein-Westfalen können bis 15. August 2020 Anträge stellen
Donnerstag, 02. April 2020 10:08 Uhr

NRW (red). Vor dem Hintergrund der aktuellen dynamischen Entwicklung des Corona-Virus hat das NRW-Ministerium für Schule und Bildung alle Veranstaltungen des Landessportfestes der Schulen bis zum Ende des laufenden Schuljahres 2019/2020 abgesagt. Davon betroffen sind auch die Wettkämpfe im Kreis Höxter.

Ausfallen werden alle noch anstehenden Kreismeisterschaften der Grundschulen, wie zum Beispiel die Fußball-Kreismeisterschaften WK IV Jungen und Mädchen am Donnerstag, 23. April, in Brakel und die Leichtathletik-Kreismeisterschaften der WK IV Jungen und Mädchen am Dienstag, 9. Juni, in Höxter. Ebenso betroffen sind davon am Dienstag, 12. Mai, die Schwimm-Kreismeisterschaften in Peckelsheim, der sogenannte NRW YoungStars Turnwettbewerb in der Sporthalle im Schulzentrum Nieheim am Montag, 18. Mai, das Turnier der Besten (Basketball-Tunier der Kreismeister der Kreise Lippe, Paderborn und Höxter) am Mittwoch, 20. Mai, die Leichtathletik-Kreismeisterschaften am 27. Mai in Höxter und die Fußballkreismeisterschaften am Donnerstag, 4. Juni, in Brakel. Die Crosslauf-Kreismeisterschaften rund um den Holsterturm in Nieheim werden in diesem Schuljahr ebenfalls nicht mehr stattfinden.

Abgesagt werden auch alle noch ausstehenden Kreis-, Bezirks- und Landesmeisterschaften. Davon betroffen sind im Rahmen der Bezirksrunden die Fußball-Zwischenrunde WK II und III Jungen und Mädchen am 21. und 23. April in Paderborn sowie die Endrunden am 5. Mai in Paderborn und am 8. Mai in Herford. Darüber hinaus die Tennis-Vorrunden WK II und III Jungen und Mädchen am 11. und 15. Mai sowie die Endrunden am 19. und 25. Mai in Herford.

 

Dienstag, 17. März 2020 08:58 Uhr

Nörde (red). Der SV Germania Nörde und die Schiedsrichtervereinigung Kreis Höxter trauern um ihr Vereinsmitglied und den Schiedsrichterkollegen Dietmar Feischen der am 09. März 2020 plötzlich und unerwartet im Alter von 64 Jahren verstorben ist.

Seit 1965 war Dietmar Mitglied des SV Germania Nörde Hier war er als Fußballer aktiv und von 1992 bis heute aktiv an der Pfeife. Sein letztes Spiel leitete Dietmar am 04. März 2020. Besonders der Nachwuchs und die C-Junioren des SV Germania Nörde lagen Dietmar sehr am Herzen. Entweder begleitete er die C-Junioren als zusätzlicher Betreuer bei ihren Spielen oder er leitete diese als Schiedsrichter. Darüber hinaus begleitete er bis zuletzt unsere Nachwuchs-Schiedsrichter bei ihren ersten Spielen und war auch hier eine wichtige Stütze.

Der SV Germania Nörde und die Schiedsrichtervereinigung Höxter verlieren mit Dietmar einen sehr engagierten, hilfsbereiten und immer gern gesehenen Freund, Kollegen und Schiedsrichter. Wir werden Dietmar ein ehrendes Andenken bewahren.

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und besonders einem Enkelsohn Marcus, der seit letztem Jahr auch aktiver Schiedsrichter unserer Vereinigung ist.

Foto: Germania Nörde

Panorama
Dienstag, 14. Januar 2020 10:29 Uhr
Landesregierung untermauert finanzielles Engagement: 3,4 Millionen Euro für jüdische Gemeinden
Dienstag, 14. Januar 2020 10:17 Uhr

Düsseldorf/Tel Aviv (red). Das neue Büro des Landes Nordrhein-Westfalen für Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Jugend und Kultur in Israel nimmt im Januar seine Arbeit auf. Als Leiter des NRW-Büros in Tel Aviv konnte der Israel-Experte Dr. Gil Yaron gewonnen werden. Dies berichtete Dr. Mark Speich, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales, am Freitag (10. Januar 2020) dem Ausschuss für Europa und Internationales im Düsseldorfer Landtag.
 
Ministerpräsident Armin Laschet: „Kein anderes Land pflegt so kontinuierliche, so enge und freundschaftliche Beziehungen zu Israel wie Nordrhein-Westfalen. Das neue Büro in Tel Aviv wird die zahlreichen Aktivitäten unseres Landes in Israel bündeln, unser Land vor Ort präsenter machen und neue Ideen für die Zusammenarbeit entwickeln. Das Büro soll auch zu einem Begegnungsort für Wirtschaft, Bildung, Forschung und Kultur werden. Zugleich ist die Einrichtung ein klares Signal der Wertschätzung an unsere Freunde in Israel, denn schließlich ist es weltweit das erste Büro Nordrhein-Westfalens in einem anderen Land mit einem so umfassenden Auftrag.“
 
Mit der in Tel Aviv angesiedelten Dependance der Staatskanzlei will die Landesregierung die bilateralen Beziehungen in allen Bereichen der Länderkompetenzen vertiefen. Das Büro wird in enger Kooperation mit dem Auswärtigen Amt und der Deutschen Botschaft in Tel Aviv agieren.
 
Der Ministerpräsident weiter: „Nordrhein-Westfalen und Israel verbindet längst weitaus mehr als die sich für uns aus dem Menschheitsverbrechen der Shoa ergebende Verantwortung. Wir profitieren heute von engen Kontakten zur High-Tech Nation Israel. Tel Aviv ist nach dem Silicon Valley die innovativste Start-up-Region der Welt. Wissenschaft und Wirtschaft spielen hier Hand in Hand. Zukunftstechnologien wie etwa im Bereich der Künstlichen Intelligenz oder Big Data-Anwendungen im Bereich der Medizin sind für Nordrhein-Westfalen von größtem Interesse.“
 
Dementsprechend ist das neue Büro zunächst in einem modernen Coworking-Space in Tel Aviv untergebracht, in dem auch zahlreiche Start-up-Unternehmen arbeiten. Über den endgültigen Standort des Büros wird noch entschieden.
 
Das neue Büro wird in Israel für Nordrhein-Westfalen werben und israelischen Unternehmen und Investoren die Standortvorteile Nordrhein-Westfalens sichtbar machen. Dabei wird es eng mit der Deutsch-Israelischen Industrie- und Handelskammer (AHK) in Tel Aviv kooperieren, die bereits für das Land in Israel aktiv ist und ihre erfolgreiche Tätigkeit für Nordrhein-Westfalen fortsetzt.
 
Der neue Leiter des Israel-Büros: Zur Person Dr. Gil Yaron
Die Leitung des Büros des Landes Nordrhein-Westfalen in Tel Aviv übernimmt Dr. Gil Yaron, dessen Lebenslauf die engen Verbindungen zwischen beiden Ländern verkörpert. Ministerpräsident Laschet: „Mit Gil Yaron konnten wir einen ausgewiesenen Kenner der Region für die Leitung des Büros gewinnen. Mit seinen Artikeln, Büchern und Vorträgen in beiden Ländern trägt Gil Yaron seit über zwei Jahrzehnten zum besseren Verständnis zwischen Deutschen und Israelis bei. Er kennt den jüdischen Staat, sein Umfeld, seine Bevölkerung und seine Medien wie kaum ein anderer und unterhält seit seiner Kindheit engste Beziehungen zu Nordrhein-Westfalen. Zudem verfügt er über ausgezeichnete Kontakte und ein großes Netzwek in Israel.“
 
Gil Yaron kam 1973 als Sohn deutschstämmiger Israelis in Haifa zur Welt. Sein Großvater stammt aus Hoengen bei Aachen, seine Großmutter aus Nordhausen. Beide verließen 1933 nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten Deutschland und flohen in das damalige Mandatsgebiet Palästina. Yarons Eltern wanderten kurz nach seiner Geburt nach Düsseldorf aus. Dort wuchs er bis zum Abitur auf. Nach einem kurzen Studienaufenthalt an der renommierten Brown University in den USA kehrte Gil Yaron nach Israel zurück, um in Jerusalem an der Hebrew University Medizin zu studieren. Bis zu seiner Promotion 2006 forschte und veröffentliche er zudem im Feld der Molekularbiologie.
 
Schon vor Abschluss seines Studiums interessierte sich Gil Yaron für die Nahostberichterstattung. Er studierte Arabisch und Politik in Givat Haviva und an der Hebräischen Universität und schrieb für eine Vielzahl hebräischer, deutsch- und englischsprachiger Medien, zuletzt als Israel-Korrespondent für die WELT.
 
Hintergrund: Nordrhein-Westfalen und Israel
Nordrhein-Westfalen und Israel pflegen traditionell enge Beziehungen. Zahlreiche Schulpartnerschaften, Jugendbegegnungen und Stipendienprogramme für Studierende spiegeln diesen engen Austausch wider. Lehrer, Richter, Staatsanwälte und angehende Polizeibeamte können an Fortbildungs- beziehungsweise Studienreisen zur Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem teilnehmen. 28 israelische und nordrhein-westfälische Städte verbindet eine Partnerschaft.
 
Das Land Nordrhein-Westfalen übernahm in der Vergangenheit bei der Wiederaufnahme von Verbindungen zu Israel stets eine Vorreiterrolle. Lange vor der Aufnahme formeller diplomatischer Beziehungen bezogen israelische Diplomaten ihren Sitz zuerst in Köln und dann in der damaligen Bundeshauptstadt Bonn. Zugleich gelang es Nordrhein-Westfalen, Kontakte zur israelischen Gesellschaft aufzubauen. Die Arbeit des neuen Büros in Israel ist die Fortentwicklung einer langen Tradition enger Beziehungen mit Israel, die fortan mit weiteren Inhalten bereichert werden soll.

Foto: Land NRW / Shani Nahmias

Dienstag, 14. Januar 2020 10:11 Uhr

Paderborn (red). Jedes Jahr bietet das Jugendreferat des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn Platz für zwei engagierte und motivierte junge Menschen, die sich ein Jahr lang in der Kinder- und Jugendarbeit einbringen sowie sich selbst weiterentwickeln möchten. Der Einsatz erfolgt im Arbeitsfeld der Jugendverbandsarbeit. Die Begleitung und Verwaltung der Einsatzstelle erfolgt über das Diakonische Jahr der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Die Freiwilligen sind Teil des Teams des Jugendreferates und lernen unterschiedliche Bereiche der Kinder- und Jugendarbeit im Kirchenkreis kennen. Dazu gehören Kinder-, Jugend- und Konfirmandengruppen in den Gemeinden und die Schulungen, Freizeiten und Aktionen des Jugendreferats. Im Laufe des Jahres übernehmen die Freiwilligen dabei immer mehr Verantwortung und können eigene kreative Ideen mit in die Arbeit einbringen. Die Arbeit wird intensiv begleitet von einer Praxisanleitung.

Über das Jahr verteilt werden mehrere Seminare des Diakonischen Jahres angeboten. Diese dienen der Reflexion der Arbeit und der Persönlichkeitsbildung. Das Diakonische Jahr beginnt in der Regel nach den Sommerferien. Die Bewerbungen sind noch bis zum 31. Januar 2020 möglich.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Jugendreferates unter www.juenger-paderborn.de und unter www.diakonisches-jahr-westfalen.de

Telefonische Rückfragen können gerne unter (05251) 5002-10 an den geschäftsführenden Jugendreferenten Oliver Schwarz gestellt werden.

Donnerstag, 02. Januar 2020 14:33 Uhr

Krefeld (red). Die Krefelder Strafverfolgungsbehörden haben den verheerenden Brand im Krefelder Zoo weitestgehend geklärt. Das Feuer ist durch eine Himmelslaterne ausgelöst worden. Drei Frauen hatten in der Silvesternacht zuvor fünf von diesen aufsteigen lassen und sich nach der Pressekonferenz am gestrigen Mittwoch bei der Polizei Krefeld gemeldet. Die Kriminalpolizei konnte bisher vier dieser Himmelslaternen in der Nähe des Affenhauses sicherstellen. Bei der fehlenden fünften Laterne handelt es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um die Laterne, die den Brand ausgelöst hat. Die Frauen hatten die Laternen zuvor im Internet bestellt. In ihren gestrigen Vernehmungen hatten sie angegeben, dass sie kein Hinweis auf ein Verbot gefunden haben. Mit dem schlimmen Folgen hätten sie nicht gerechnet. Sie gaben nachvollziehbar an, dass ihnen das Geschehen unendlich Leid tue. Bei den Frauen handelt es sich um eine Mutter mit ihren zwei erwachsenen Töchtern im Alter von 30 bis 60 Jahren. Gegen die Krefelderinnen wird nun wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt.

Foto: Polizeipräsidium Krefeld

Montag, 25. November 2019 11:11 Uhr

Sundern/Kreis Höxter (red). Mit einem erfolgreichen Kick-Off-Meeting begann der Arbeitskreis des FrauenRat NRW seine Aktivitäten. Der FrauenRat NRW mit rund 57 Mitgliedsverbänden unterschiedlichster Weltanschauungen ist eine Interessenvertretung für ca. zwei Millionen Frauen aus Nordrhein-Westfalen. Die Mitglieder des FrauenRat NRW setzen sich ehrenamtlich für Geschlechtergerechtigkeit und Demokratie ein.

Mit der Gründung eines Arbeitskreises und einem ersten Treffen in Sundern/Dörnholthausen zum Thema: „Demokratiebildung jetzt – Nicht ohne Frauen machbar! Frauen stärken, Demokratie fördern, Radikalisierung verhindern“ starteten die Schatzmeisterin Maria Berghoff und die stellvertretende Vorsitzende Uta Fechler des FrauenRat NRW mit geladenen Gästen ihre Arbeit. Als Teilnehmerinnen waren über zwanzig Vertreterinnen von Frauenverbänden und Organisationen angereist. In ihrer Begrüßungsrede warnte Uta Fechler vor einer Radikalisierung der Gesellschaft, die immer mit der Einschränkung von Frauenrechten einhergehe. „Lasst uns Netzwerke zur Stärkung von Frauen und zur Geschlechtergerechtigkeit bilden. Heute kann der Anfang sein“, rief sie auf. Maria Berghoff betonte in ihrer Ansprache die Wichtigkeit von Frauen im ländlichen Raum: „Wenn Frauen auf dem Land eine Zukunft haben, hat der ländliche Raum eine Zukunft“, fasste sie zusammen.

Die Auftaktveranstaltung des Arbeitskreises fand große Aufmerksamkeit bei Vertreterinnen der Politik. Die Vizepräsidentin des Landtages Nordrhein-Westfalen Carina Gödecke ging in ihrem Grußwort auf den historisch niedrigsten Frauenanteil in den Parlamenten (Landtag NRW 27%) ein. Gleichzeitig sah sie die Demokratie in Deutschland so gefährdet wie noch nie. „Demokratie ohne Frauen ist keine Demokratie, Demokratie braucht Gleichberechtigung“, forderte sie. Erschreckend sei, dass freiwillige Selbstverpflichtungen, den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen, keine ausreichende Wirkung zeigten und dass immer mehr Frauen Parteien mit einem rückständigen Frauenbild wählten. Bildungseinrichtungen müssten sich stärker mit Demokratiebildung beschäftigen. Darüber hinaus müssten Frauen in öffentlichen Ämtern stärker wahrnehmbar gemacht werden. Auch die stellvertretende Landrätin des Hochsauerlandkreises, Ursula Beckmann prangerte den geringen 

Frauenanteil in der Kommunalpolitik an. Sie rief die Anwesenden auf: „Die Parteien brauchen ihr Know- how, trauen Sie sich!“. Während des Frühstücks kamen die Teilnehmerinnen des Kick-Off-Treffens miteinander intensiv ins Gespräch. Sie erarbeiteten Stichpunkte für die Diskussion zur Bedeutung der Demokratie, zu Handlungsvorschlägen für die Arbeit von Frauenverbänden sowie jeder einzelnen Frau in ihrem Umkreis. In einer „Ideenschmiede“ wurden Projekte vorgestellt, die in den Mitgliedsverbänden schon durchgeführt wurden. Uta Fechler und Maria Berghoff berichteten von der Stellungnahme des FrauenRat NRW im Fragebogen der Enquete-Kommission des Landes Nordrhein-Westfalen „Subsidiarität und Partizipation. Zur Stärkung der (parlamentarischen) Demokratie im föderalen System aus nordrhein-westfälischer Perspektive“, in der sie Forderungen formulierten, die zur stärkeren Eigenverantwortung und Teilhabe von Frauen in der Politik führen können.

Foto: FrauenRat NRW

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