Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Dienstag, 22. September 2020 09:39 Uhr
Kreis Höxter: Fünf Gemeinden zurzeit coronafrei
Freitag, 18. September 2020 15:07 Uhr

Kreis Höxter (red). Aktuell hat der Kreis Höxter 16 aktive Coronainfektionen zu vermelden, was eine Verdoppelung seit vergangenen Sonntag darstellt (8). Waren am Sonntag insgesamt 420 Fälle bekannt, sind es seit dem heutigen Morgen 430. Die Zahl der Genesenen ist gleichzeitig von 394 auf 396 angestiegen. Die Zahl der Verstorbenen bleibt bei 18. Der 7-Tages-Inzidenz liegt zurzeit bei 7,05 (Sonntag: 4,93) und ist damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 12,0. Die aktuellen Fälle in der Übersicht: Bad Driburg (4 /+4), Beverungen (2/+2), Borgentreich (0), Brakel (0), Höxter (5/+1), Marienmünster (0), Nieheim (1/+1), Steinheim (4/+2) und Willebadessen (0/-1) und Warburg (0/-1).

Sonntag, 13. September 2020 11:58 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Coronazahlen im Kreis Höxter bleiben stabil niedrig, dies geht aus den Zahlen des Kreisgesundheitsamtes am Sonntagmorgen hervor. Wie schon am Montag der abgelaufenen Woche sind im Kreis Höxter zurzeit acht Aktive Infektionen bekannt. Waren am Montag 413 Fälle bekannt, sind es am heutigen Sonntag 420, jedoch ist die Zahl der Genesenen gleichzeitig von 387 auf 394 angestiegen. Die Zahl der Verstorbenen bleibt bei 18. Der 7-Tages-Inzidenz liegt zurzeit bei 4,93 und ist damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 9,9.

Die aktuellen Fälle in der Übersicht: Bad Driburg (0), Beverungen (0), Borgentreich (0), Brakel (0), Höxter (4), Marienmünster (0),  Nieheim (0), Steinheim (2) und Willebadessen (1) und Warburg (1).

 

 

Montag, 07. September 2020 10:01 Uhr

Kreis Höxter (red). Nachdem zuletzt in Deutschland und auch im Kreis Höxter ein leichter Anstieg der Coronazahlen festzustellen war, gehen die Aktiven Infektionen im Kreisgebiet wieder zurück. Vor rund einer Woche waren insgesamt 409 Fälle im Kreis Höxter bekannt, aktuell sind es 413. Die Zahl der Genesenen ist gleichzeitig von 377 auf 387 angestiegen, sodass nur noch acht Aktive Infektionen vonseiten des Kreisgesundheitsamtes gemeldet werden müssen. Die Zahl der Verstorbenen bleibt bei 18. Der 7-Tages-Inzidenz liegt zurzeit bei 2,11 und damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 9,2.

Die aktuellen Fälle in der Übersicht: Bad Driburg (1), Beverungen (1), Borgentreich (0), Brakel (0), Höxter (2), Marienmünster (0),  Nieheim (0), Steinheim (0) und Willebadessen (1) und Warburg (3).

 

 

Freitag, 04. September 2020 09:22 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter bleibt die Anzahl der Corona-Infektionen weiterhin auf einem niedrigen Niveau. In den vergangenen vier Tagen sind zwei neue Fälle dazugekommen, sodass insgesamt aktuell 411 Fälle bekannt sind. Zusätzlich sind 383 (zuvor 377) Personen genesen, sodass zurzeit nur noch 10 aktive Fälle gemeldet sind - vor vier Tagen waren es noch 14 Fälle. Der 7-Tages-Inzidenz bleibt mit 2,11 weiterhin deutlich unter dem bundesdeutschen Durchschnitt von 7,8.

Die aktuellen Fälle in der Übersicht: Bad Driburg (0), Beverungen (0), Borgentreich (0), Brakel (0), Höxter (1), Marienmünster (0),  Nieheim (0), Steinheim (2/-2) und Willebadessen (2/-1) und Warburg (5).

Blaulicht
Montag, 21. September 2020 15:06 Uhr
Fünf Autofahrer und Radfahrer mit Handy erwischt - Kontrolltag zur Ablenkung im Straßenverkehr im Kreis Höxter
Sonntag, 20. September 2020 08:32 Uhr

Nieheim (red). Mit leichten Verletzungen kam am Samstagnachmittag der 26 Jahre alte Fahrer eines Motorrades ins Krankenhaus. Er war auf der Landesstraße 954 bei Himmighausen-Bahnhof gestürzt, nachdem er stark abbremsen musste. Er hatte offensichtlich zu spät erkannt, dass der vor ihm fahrende Pkw verkehrsbedingt anhalten musste. Das Motorrad wurde leicht beschädigt.

Samstag, 19. September 2020 08:49 Uhr

Höxter (red). E(lektro)-Scooter ohne Sitz sieht man inzwischen auch im Kreis Höxter häufiger im Straßenbild. Doch wer damit in Deutschland am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen will, muss dabei bestimmte Bedingungen erfüllen. Nicht jedes Modell aus Fernost ist zulässig und nicht jede Person darf so ein Elektrokleinstfahrzeug führen. Auch Versicherungspflicht und Betriebserlaubnis sollten vorher genau abgeklärt werden. 

Dies wurde zum Beispiel einer 70-jährigen Frau in Höxter zum Verhängnis, die am Donnerstag, 17. September, bei einer Verkehrskontrolle an der Albaxer Straße in Höxter angehalten wurde. Die Frau fuhr mit ihrem Elektro-Roller, der bis zu 25 km/h schnell sein kann, auf dem Gehweg. Ein festangebrachtes Typenschild oder Fahrgestellnummer gab es nicht, eine Betriebserlaubnis lag ebenfalls nicht vor. Nach der Kontrolle wurde ihr die Weiterfahrt im öffentlichen Verkehrsraum untersagt. Sie musste den Elektroroller nach Hause schieben. Sie erwartet nun eine Anzeige, da sie als Fahrzeugführerin gegen das Pflichtversicherungsgesetz verstoßen hat. 

Grundsätzlich dürfen Personen ab 14 Jahre einen E-Scooter ohne Prüfbescheinigung oder Führerschein führen. Die Fahrzeuge dürfen nur von einer Person benutzt werden. Es besteht zwar keine Helmtragepflicht, jedoch wird seitens der Polizei empfohlen, einen Fahrradhelm zu tragen. 

Die Fahrzeuge müssen technischen Standards entsprechen. Diese werden durch eine Allgemeine Betriebserlaubnis oder Einzelbetriebserlaubnis nachgewiesen. Die E-Scooter müssen mit zwei voneinander unabhängigen Bremsen und einer helltönenden Klingel ausgerüstet sein. Weiterhin müssen lichttechnische Einrichtungen, ein weißes Licht und ein weißer Reflektor vorne, sowie ein rotes Licht und ein roter Reflektor hinten, vorhanden sein. Die Lichter können mit Strom durch eine Lichtmaschine oder durch einen Akku versorgt werden. Die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit darf maximal 20 km/h betragen.

Wie bei den meisten Kraftfahrzeugen ist auch für einen Elektroroller eine Haftpflichtversicherung nötig. Das ausgegebene Versicherungskennzeichen muss gut lesbar und fest am Heck angebracht sein. Die Betriebserlaubnis und die Versicherungsbescheinigung müssen mitgeführt und bei einer Polizeikontrolle ausgehändigt werden.

E-Scooter-Führer müssen den Radweg benutzen. Ist dieser nicht vorhanden, so müssen sie auf die Fahrbahn ausweichen. Der Gehweg ist tabu! E-Scooter dürfen nicht nebeneinander fahren. Wer mit dem Gefährt abbiegt, muss wie beim Fahrradfahren Handzeichen geben. Während der Fahrt ist die Handynutzung verboten! Ansonsten gelten auch hier die Promillegrenzen wie bei anderen Kfz-Führern bzw. ein absolutes Alkoholverbot für Fahranfänger und junge Fahrer (21 Jahre oder Probezeit). Verstöße gegen die Zulassungs- oder Verhaltensregeln können zu Ordnungswidrigkeiten- oder sogar Strafverfahren führen.

Foto: Symbolfoto

Mittwoch, 16. September 2020 10:27 Uhr

Höxter (red). Das seit Sonntag, dem 13. September aus dem Bereich Höxter abgängige 12-jährige Mädchen konnte nach Polizeiangaben am späten Abend des 15. September durch die Polizei aufgegriffen werden. Dem vermissten Kind geht es nach weiteren Angaben gut und es befindet sich zunächst einmal in einer Jugendeinrichtung. Zuvor verließ die Zwölfjährige am 13. September gegen 19:30 Uhr die Wohnung der Großeltern in Höxter und galt seitdem als vermisst. Ermittlungen ergaben, dass sie sich im Bereich Schwerte (Kreis Unna) aufhält oder aufgehalten hat.

Dienstag, 15. September 2020 16:45 Uhr

Nieheim (red). Die Brandermittler der Kriminalpolizei aus Höxter kamen am heutigen Dienstag nach Begehung der Brandstätte in Nieheim-Himmighausen zu dem Ergebnis, dass der Brand im Aufstellbereich der Mülltonnen unmittelbar neben dem Carport entstanden ist. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen ist ein technischer Defekt auszuschließen. Ursächlich für den Brand dürfte erloschen geglaubte und in einer Mülltonne entsorgte Grillkohle sein. Die Flammen des Brandes im Carport griffen auf das Wohnhaus über, welches nun unbewohnbar ist. Der Sachschaden wird nun auf rund 300.000 Euro geschätzt.

Foto: Jörn Fries

Politik
Mittwoch, 23. September 2020 10:57 Uhr
SPD-Marienmünster: Keine Empfehlung zur Bürgermeisterwahl
Montag, 14. September 2020 13:03 Uhr

Kreis Höxter (red). Neben einem neuen Landrat haben die Wählerinnen und Wähler innerhalb der Stadtteile im Kreis Höxter auch eine Bürgermeisterschaftswahl durchgeführt.

Montag, 14. September 2020 09:47 Uhr

Kreis Höxter (red). Der Kreis Höxter hat einen neuen Landrat: CDU-Kandidat Michael Stickeln konnte sich im Rahmen der Kommunalwahlen 2020 deutlich gegen Lensdorf (SPD) durchsetzen. Fast 73 Prozent der Wählerinnen und Wähler stimmten für Stickeln – die Wahlbeteiligung lag bei fast 60 Prozent. Stickeln konnte sich hierbei in allen Gemeinden des Kreises Höxter deutlich gegenüber dem SPD-Kandidaten durchsetzen. In Borgentreich und Warburg holte der CDU-Kandidat mehr als 80 Prozent der Stimmen.

Kreistagswahlen

Die CDU ist die dominierende Kraft im Kreis Höxter. Über 46 Prozent der Stimmen am gestrigen Sonntag entfielen auf die CDU. Die SPD konnte auf Kreisebene rund 18 Prozent holen - GRÜNE (14,40), UWG/CWG (6,42), FDP (4,88). AfD (4,41), BfH (2,86) und Sonstige (2,30) folgen. Damit ergibt sich im Kreistag folgende Sitzaufteilung: CDU (22), SPD (8), GRÜNE (7), UWG/CWG (3), FDP (2), DIE LINKE (1), AfD (2) und BfH (1).

Vergleich mit Kreistagswahl 2014

  • CDU: 50,88 zu 46,64 Prozent
  • SPD: 25,30 zu 18,09 Prozent
  • GRÜNE 9,52 zu 14,40 Prozent
  • UWG/CWG: 6,96 zu 6,42 Prozent
  • FDP: 4,18 zu 4,88 Prozent

Für die CDU im Kreistag per Direktmandat vertreten sind Mark Becker, Franz-Josef Schröder, Fabian Wöstefeld, Stefan Berens, Thomas Johlen, Heinrich Lücke, Alfred Gemmeke, Gisela Müller, Matthias Goeken, Bertwin Kühlmann, Dr. Josef Lammers, Ricarda Simon, Fabian Lülff, Stephan Böker, Julia Robrecht, Werner Dürdoth, Heiko Hansmann, Sascha Meyer und Regina Feischen sowie Wilhelm Skroch. Heinrich Leifert rückt über die Liste in den Kreistag nach.

Für die SPD ziehen über den Listenplatz Nora Eileen Wieners, Frank Oppermann, Rebekka Dierks, Marcel Franzmann, Loreen Lensdorf, Holger Jödicke, Magdalena Volmert und Guido Gell in den Kreistag ein.

Martina Denker, Annegret Rehrmann, Gerhard Antoni, Kristin Launhardt-Petersen, Josef Schlüter, Jutta Fritzsche und Hermann Ludwig repräsentieren die GRÜNEN im Kreistag. Die weiteren Sitze gehen an Marion Ewers und Markus Bömelburg von der FDP, Ansgar Simon (LINKE), Klaus Meyer und Norbert Senges (beide AfD) und Hermann Loges (BfH).

 

Wirtschaft
Dienstag, 22. September 2020 10:11 Uhr
Mehrwertsteuer-Senkung wird ab Oktober an die Fahrgäste im WestfalenTarif weitergegeben
Freitag, 11. September 2020 11:00 Uhr

Kreis Höxter (red). Neue Entwicklungen in der Gesundheitspolitik würden auch zu Veränderungen am Klinikum Weser-Egge, erklärte die KHWE. Zum einen sei zum 1. Januar 2019 unter anderem ein GBA-Beschluss zur gestuften Notfallversorgung mit erheblichen Auswirkungen auf die bundesweite Notfallversorgung in Kraft getreten. Zum anderen werde für Ende dieses Jahres ein neuer Landeskrankenhausplan erwartet. Hieraus würde sich voraussichtlich eine stärkere Fragmentierung von Leistungen sowie weitere Anforderungen ergeben, die seitens der Gesundheitspolitik an eine qualitativ hochwertige ambulante und stationäre Versorgung gestellt würden.

„Auf diese Entwicklungen müssen wir reagieren, um sowohl die hohe Qualität der Versorgung als auch die Wirtschaftlichkeit unserer Häuser weiterhin aufrechtzuerhalten“, sagt Geschäftsführer Christian Jostes. 

Konkret bedeutet dies, dass die Notfallversorgung im Sinne einer Ost-West-Akzentuierung künftig an den Standorten Bad Driburg und Höxter angesiedelt und ausgebaut wird, um den Bedürfnissen der Professionalisierung und Spezialisierung zu genügen. Jostes: „Damit bleibt die notfallmedizinische Versorgung aller Bürger im Kreis Höxter weiterhin gesichert.“

Dafür ist es unter anderem notwendig, die unfallchirurgische Versorgung von Brakel nach Bad Driburg zu verlagern. Der Standort Höxter ist von diesen Maßnahmen nicht betroffen. Im Gegenteil: Hier soll die bereits existierende Notfallversorgung ausgebaut werden.

St. Josef Hospital Bad Driburg

Für das St. Josef Hospital in Bad Driburg stehen somit größere Investitionen in die Zukunft an. Für diesen Standort sind mehrere Maßnahmen geplant oder werden bereits umsetzt. Dazu gehören die Erweiterung der Intensivstation, der Ausbau der Aufnahmestation, die Anschaffung eines MRT sowie die Etablierung der Unfallchirurgie. 

St. Ansgar Krankenhaus Höxter

Auch im St. Ansgar Krankenhaus in Höxter werden zusätzliche Kapazitäten geschaffen. Neben dem Ausbau der neurologischen Frühreha und einer personellen Aufstockung der Intensivstation wird auch eine Erlangung des BG-Verletzungsartenverfahrens angestrebt. Auch in den Bereichen Gefäßchirurgie, Kardiologie/Rhythmologie und Diabetologie werden steigende Zahlen erwartet.

Darüber hinaus sollen sich die beiden Standorte Brakel und Steinheim künftig noch stärker als Fachkliniken profilieren und sich dadurch auch weiterhin wirtschaftlich tragen.

St. Vincenz Hospital Brakel

Für das St. Vincenz Hospital in Brakel ist die Erweiterung der Psychosomatik geplant. Außerdem sollen die Kliniken für Rheumatologie und Schmerzmedizin räumlich erweitert werden. Eine Überwachung, insbesondere der postoperativen Patienten, bleibt weiterhin gesichert. 

St. Rochus Krankenhaus Steinheim

Für das St. Rochus Krankenhaus in Steinheim bedeutet diese Spezialisierung und Professionalisierung, dass die Fachkliniken für Akutgeriatrie und Innere Medizin zu einer Fachabteilung zusammengefasst und somit gestärkt werden sollen. Eine adäquate intensivmedizinische Notfallversorgung bleibt erhalten.

Die im Landeskrankenhausplan ausgewiesenen Intensivbetten sollen grundsätzlich erhalten bleiben. Aufgrund der aktuellen personellen Besetzung bleibt die während der Corona-Pandemie umgesetzte intensivmedizinische Konzentration auf die Standorte Höxter und Bad Driburg allerdings bis auf Weiteres zunächst erhalten.

„Aus diesen Umstrukturierungen folgt möglicherweise im Einzelfall für den einen oder anderen Mitarbeiter ein Wechsel seines Arbeitsortes am Klinikum Weser-Egge“, sagt Christian Jostes. Die entsprechenden Veränderungen sind angesichts der wirtschaftlichen Entwicklungen und qualitativen Strukturvorgaben im Gesundheitswesen notwendig. Jostes: „Uns ist es ein Anliegen, unsere Mitarbeiter von Beginn an in diesen Prozess mit einzubeziehen.“

Foto: red

Donnerstag, 10. September 2020 13:03 Uhr

Steinheim (red). Die Geriatrische Tagesklinik im St. Rochus Krankenhaus in Steinheim wird von Montag, 5. Oktober, an wieder ihre Türen für Patienten öffnen. "Nachdem die Zahlen der Infizierten im Kreis Höxter und auch die Verdachtsfälle am Klinikum Weser-Egge weiter rückläufig sind, haben wir uns zu diesem Schritt entschieden", sagt Norbert Pfundtner, Ärztlicher Direktor am Klinikum Weser-Egge.

Versorgt werden die Patienten dann wieder teilstationär täglich von 8 bis 15.30 Uhr. Die benötigten Medikamente werden während des Aufenthalts von der Klinik gestellt, außerdem stehen dem Patienten sämtliche medizinischen Angebote der Klinik zur Verfügung. Die Öffnung der Geriatrischen Tagesklinik ist allerdings weiterhin mit Auflagen verbunden. So müssen die Patienten am Tag der Aufnahme in die Tagesklinik einen negativen Covid-19-Nachweis vorlegen. "Dieser darf nicht älter als drei Tage alt sein", so Pfundtner. Er weist darauf hin, dass der Test durch den Hausarzt vermittelt oder im Vorfeld am Klinikum Weser-Egge erfolgen kann.

Diejenigen Patienten, die mit dem Transportunternehmen kostenfrei in die Tagesklinik gebracht werden, müssen sowohl auf der Anfahrt als auch auf dem Weg vom Eingang bis in die Räumlichkeiten der Klinik eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Aufgrund der aktuellen Situation wird die Personenzahl auf maximal zehn beschränkt. Norbert Pfundtner: "Wir bieten zwei große Räume für Therapien und Ruhezeiten an. Damit kann der notwendige Abstand gewährleistet werden." Ebenso können Gruppentherapien angeboten werden. Das Personal erstellt für die Patienten einen festen Sitzplan in den Räumlichkeiten, damit die Kontaktnachverfolgung zielgenau erfolgen kann. 

"Zusätzlich werden wir jeden Morgen erneut den Gesundheitszustand der Patienten auf typische Symptome abfragen und auch die Temperatur messen", weist der Ärztliche Direktor auf das unumgängliche Prozedere hin. Patienten ohne negatives Abstrich-Ergebnis oder mit auffälligen Symptomen können nicht aufgenommen beziehungsweise müssen wieder nach Hause geschickt werden. 

Sobald Informationen vorliegen, die auf eine mögliche Covid-19-Infektion hinweisen oder es einen Kontakt zu einer positiv getesteten Person gab, muss die Geriatrische Tagesklinik umgehend informiert werden. Anmeldungen sind möglich unter Telefon 05233/208 26 60. Es ist kein Antrag bei der Krankenkasse notwendig, eine Einweisung des Hausarztes muss jedoch vorliegen.

Foto: KHWE

Sport
Montag, 21. September 2020 10:21 Uhr
Jetzt anmelden zum Fitnesstanz für Frauen und Mädchen
Dienstag, 15. September 2020 09:46 Uhr

Höxter (red). Neuauflage des Kompaktlehrgangs: Die Schiedsrichtervereinigung bietet nach der erfolgreichen Premiere des Kompkatlehrgangs auch dieses Jahr einen Anwärterlehrgang für Schiedsrichter in 3 Tagen an. 

Von Freitag, 18. September bis Sonntag, 20. September findet der zweite Kompaktlehrgang für Schiedsrichter-Anwärter statt. Die angehenden Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter erlernen an einem Wochenende die 17 Fußballregeln und absolvieren schlussendlich am Sonntag die theoretische und praktische Leistungsprüfung. Spaß und Interesse am Fußball, Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und ein Mindestalter von 12 Jahren - das sind die Voraussetzungen für die Anmeldung. Aktive Fußballerinnen und Fußballer, aber auch diejenigen, die ihre Schuhe schon an den Nagel gehangen haben, sind im Team der Schiedsrichter gefragt.

Nach einer erfolgreichen Premiere des Kompaktlehrgangs möchten wir auch diesem Jahr den Weg gehen und hoffen so neue Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter für den Kreis Höxter zu gewinnen, um zukünftig alle Spiele wieder besetzen zu können, erklärt Jessica Hildebrandt, Vorsitzende des Kreis-Schiedsrichter-Ausschusses.

Für Fragen steht der Kreis-Schiedsrichter-Ausschuss gern zur Verfügung. Auf Anmeldungen freuen sich VKSA Jessica Hildebrandt (jessica.hildebrandt@flvwk16.de) und Ansgar Eickmeier, Mitglied des Lehrstabes (ansgar.eickmeier@flvwk16.de).

Foto: FLVW

Samstag, 05. September 2020 11:59 Uhr

Kreis Höxter (red). Es ist sicherlich nicht das „verflixte 7. Jahr“, seit dem die Sparkassenstiftung für den Kreis Höxter und der Kreissportbund Höxter gemeinsam den Sportabzeichen-Wettbewerb 2020 vereinbaren und ausschreiben. Alle Deutschen Sportabzeichen, die in Schulen oder Vereinen bis zum Ende diesen Jahres erfolgreich abgelegt werden, sind wieder mit einer Gesamtfördersumme von 5.500 Euro abgesichert. Der entsprechende Vertrag wurde jetzt unterzeichnet. Im passenden Ambiente, im Besprechungsraum auf der Höxteraner Weserkampfbahn, unterzeichneten Vertreter der Sparkassenstiftung und des Kreissportbundes einmal mehr den neuen Sponsoringvertrag.

„Wir freuen uns,“ so Martin Dirkes vom Stiftungsvorstand, „dass wir unsere erfolgreiche Zusammenarbeit der letzten sieben Jahre mit dem KSB fortsetzen können. Wir wollen damit das vielfältige Ehrenamt in den Sportvereinen honorieren und gleichzeitig einen Beitrag zur Bewegungsförderung vieler Kinder, Jugendlicher und Erwachsenen fördern.“ Coronabedingt konnte der Vertrag erst jetzt unterzeichnet werden, was aber den eigentlichen Wettbewerb nicht beeinträchtigt. „Die Schulen und Sportvereine im Kreis Höxter sind auch 2020 aufgerufen,“ erläutert Manfred Menzel, DSA-Beauftragter des KSB, „die nicht immer leichten Prüfungen in den verschiedenen Disziplinen abzunehmen und zu dokumentieren.“

Getrennt nach Schule und Verein müssen die Wertungskarten bis zum 31. Dezember eingereicht werden. Dazu Reiner Stuhldreyer, Vorsitzender des KSB: „Damit das Verfahren attraktiver gestaltet werden kann, erhält jede Schule und jeder Verein neben einer Grundförderung auch eine Geldsumme für jede abgelegte Prüfung; außerdem erhalten die prozentual besten Schulen und Vereine für ihr besonderes Engagement höhere Preisgelder.“

Seit vielen Jahren schon belegt der Kreis Höxter einen der ersten Plätze unter den zehn Besten in Nordrhein-Westfalen; von 31 teilnehmenden Kreisen lag Höxter im Jahr 2019 auf Platz 7. In absoluten Zahlen ausgedrückt: 491 Erwachsene und 2.450 Jugendliche legten im vergangenen Jahr das DSA ab, beteiligt waren daran 12 Vereine und 16 Schulen. Gemessen an der Bevölkerungszahl lag Nieheim mit 5,3 Prozent an der Spitze. Die Verantwortlichen und Organisatoren schließen nicht aus, dass durch die Corona-Pandemie und den Lock-Down in Schulen und Sportvereinen die Anzahl der abgelegten Prüfungen in diesem Jahr sinken könnte.

Foto: KSB

Panorama
Donnerstag, 17. September 2020 08:32 Uhr
Die heimische Wirtschaft steht zum Flughafen Paderborn/Lippstadt
Montag, 31. August 2020 11:20 Uhr

NRW (red). Die Landesregierung wird die Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit sicherstellen. „Ich freue mich sehr, dass die wertvollen Angebote der Schulsozialarbeit auch über den 31. Dezember 2020 hinaus in vollem Umfang erhalten bleiben. Entscheidend ist für alle Beteiligten und insbesondere für die Kinder und Familien, die diese Unterstützung brauchen, dass die Finanzierung auch künftig gesichert und so verlässliche Beschäftigungsmöglichkeiten für Schulsozialarbeit geschaffen werden können“, so Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer.

Minister Laumann erklärte dazu: „Es ist gut, dass die Schulsozialarbeit durch die Zusage der Landesregierung jetzt dauerhaft gesichert ist. Mit der Entscheidung stehen auch Mittel für die dauerhafte Fortführung der Berufseinstiegsbegleitung zur Verfügung. Jugendliche mit schlechteren Startchancen erhalten damit auch künftig die Möglichkeit, mit kontinuierlicher Unterstützung den Schulabschluss zu erreichen und anschließend den Einstieg in eine Berufsausbildung zu schaffen.“

Bereits jetzt finanziert das Land dauerhaft und unbefristet über 760 Stellen im Landesdienst für Fachkräfte der Schulsozialarbeit an Schulen. Darüber hinaus können Schulen auch Lehrerstellen mit Fachkräften besetzen, wenn der Unterricht ungekürzt erteilt wird. Auf diesem Weg sind bereits über 370 Schulsozialarbeiter beim Land beschäftigt. Bislang finanziert das Land zusätzlich das Programm „Soziale Arbeit an Schulen im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets in Nordrhein-Westfalen“ (BuT-Schulsozialarbeit) mit etwa 1.000 Vollzeitstellen für Fachkräfte, die ebenfalls auch im Bereich der Schulsozialarbeit tätig sind, im Gesamtvolumen von 47,7 Millionen Euro. Diese Fachkräfte, die an allen Schulformen arbeiten, werden mit diesen Mitteln von den Kommunen in der Regel befristet beschäftigt. Dieses Landesprogramm ist befristet bis zum Ende des Jahres 2020. 

Die Landesregierung hat mit der heute erreichten Grundsatzeinigung nun beschlossen, die sogenannte BuT-Schulsozialarbeit dauerhaft über Landesmittel zu finanzieren und so das Angebot aufrecht zu erhalten. An der Konzeption für die Aufgaben und Zuständigkeiten für Schulsozialarbeit und Schnittstelle zur Jugendhilfe wird nach dieser Grundsatzentscheidung über die Landesmittel nun gemeinsam mit den Beteiligten in Schule, Schulaufsicht, Kommunen und Fachverbänden weitergearbeitet.

Montag, 24. August 2020 08:29 Uhr

Düsseldorf (red). Nordrhein-Westfalen hat dem Bund die vorläufigen Ergebnisse zur Erntebilanz bei Getreide übermittelt. Mit 3,8 Millionen Tonnen Getreide liegt die Ernte trotz der im dritten Jahr in Folge extremen Witterungsausschläge fast genau auf Höhe des Vorjahres (+0,1 Prozent) und 2,9 Prozent unter dem sechsjährigen Mittel.

„Es wird trotzdem deutlich: Der Klimawandel wirkt sich auf die Landwirtschaft aus. Zudem hat auch die Corona-Pandemie es den Landwirtinnen und Landwirten nicht einfacher gemacht“, kommentierte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser die Bilanz.

Die Ministerin nahm die Erntebilanz zum Anlass, den Landwirtinnen und Landwirten für ihren unermüdlichen Einsatz zu danken: „Sie leisten rund um die Uhr herausragende Arbeit für die Ernährung der Gesellschaft. Sie stellen auch in den schwierigen Zeiten unsere Versorgung sicher und bringen regionale Vielfalt auf unsere Teller. Wir Verbraucher sollten dies jeden Tag aufs Neue würdigen und unsere Lebensmittel und diejenigen, die sie erzeugen, wertschätzen", sagte Ursula Heinen-Esser.

Ein zu milder Winter, sehr hohe Niederschläge im Februar, außergewöhnliche Trockenheit im April und Mai, Spätfröste während der Eisheiligen und schließlich Hitze und Trockenheit im August haben das Wachstum fast aller Feldfrüchte in diesem Jahr beeinträchtigt. Dies hat dazu geführt, dass die Ernteergebnisse je nach Region und vor allem je nach Bodengüte außergewöhnlich stark streuen.

Regional kam es insbesondere bei Winterweizen auf guten Böden mit hoher Wasserspeicherung zu unerwarteten Rekorderträgen, während die Ernte vor allem auf leichten, sandigen Böden unterdurchschnittlich war. Die Anbaufläche für Getreide in Nordrhein-Westfalen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent auf 507.090 Hektar und umfasst damit etwa die Hälfte der Ackerlandfläche. Lokale Aussagen zur Erntebilanz sind auf Grundlage der landesweiten Daten nicht möglich.

Weizenernte über dem Durchschnitt

Im Ergebnis liegen in Nordrhein-Westfalen die Flächenerträge bei Winterweizen mit 86,2 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha) um 5,5 Prozent höher als im Vorjahr und 3,2 Prozent über dem langjährigen Mittel. Hingegen gingen die Erträge bei Wintergerste (70,8 dt/ha, minus 8 Prozent gegenüber Vorjahr, minus 7,2 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel), Winterroggen (62,1 dt/ha, minus 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 3,9 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel), Triticale (61,2 dt/ha, minus 11,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 11,2 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel) und Hafer (44,0 dt/ha, minus 9,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 17,6 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel) zurück.

„Neben der Menge spielt natürlich auch die Qualität der Ernte eine wichtige Rolle. Hier hat das warme Erntewetter dafür gesorgt, dass nahezu das gesamte Getreide sauber, trocken und pünktlich eingebracht werden konnte“, erklärte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser.

Bei der wichtigsten Brotgetreideart Weizen deute sich an, dass die für das Backverhalten wichtigen Proteingehalte in diesem Jahr vor allem auf Flächen mit Rekorderträgen auf eher niedrigem Niveau liegen. Bei der Wintergerste als wichtigster Futtergetreideart werden besonders gut gefüllte Körner mit hohem Hektolitergewicht berichtet.

Sorgenkinder Grünland und Futter

Weniger günstig stellen sich derzeit die Aussichten für die Futtergewinnung dar. Insbesondere auf den leichten, sandigen Standorten haben Hitze und Trockenheit der letzten Wochen Mais, Futtergräsern und Grünland stark zugesetzt und lassen deutlich unterdurchschnittliche Erträge erwarten. Damit stehen viele Tierhaltungsbetriebe im dritten Jahr in Folge vor dem Problem knapper Winterfuttervorräte. Einsetzende Niederschläge werden die vorzeitige Abreife vieler Maisbestände nicht mehr aufhalten können. Allerdings gibt es auch früh gesäte Maisbestände auf guten Böden, die durchaus eine hohe bis sehr hohe Ernte erwarten lassen.

Ministerin Heinen-Esser: „Der trockenheitsbedingte Wachstumsstillstand auf Grünland wird in der verbleibenden Vegetationszeit nicht mehr aufzuholen sein. Das stimmt mich besorgt. Aber auch hier gibt es regional je nach Boden und Niederschlägen große Unterschiede.“ Unter der Hitze und Trockenheit litt auch der Kartoffelanbau. Nur mithilfe der Beregnung werden in diesem Jahr gute Erträge und Qualitäten möglich sein. Dort, wo nicht beregnet werden kann, sind schwache Erträge und zum Teil hohe Stärkegehalte und damit mehlige Knollen die Folge. Günstige Witterung mit ausreichenden Niederschlägen kann vor allem bei Zuckerrüben, aber auch bei späten Kartoffeln, Silo- und Körnermais sowie Grünland in den nächsten Wochen die Ernteerwartungen noch verbessern.

Samstag, 22. August 2020 10:07 Uhr

Düsseldorf (red). Ein neues Videospiel soll Kinder und Jugendliche über extremistische Einflüsse im Internet aufklären und ihre Medienkompetenz stärken: Innenminister Herbert Reul, der Chef der Staatskanzlei und für Medien zuständige Staatssekretär, Nathanael Liminski, und Martin Borchers, Produzent der Firma bildundtonfabrik (btf) haben am Freitag (21. August) das Spiel „Leons Identität“ vorgestellt. Der NRW-Verfassungsschutz und Staatskanzlei haben das Projekt gemeinsam beauftragt und begleitet.

„Das Netz ist die Dunkelkammer eines extremistischen Weltbildes und die Radikalisierungsmaschine des 21. Jahrhunderts. Deshalb ist es wichtig, dass der Staat hier maßgeschneiderte Angebote macht. Die Überzeugungen junger Menschen dürfen nicht von Populisten und Radikalen geprägt werden, da müssen und wollen wir mitmischen“, so Reul. Der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz sieht die Digitalisierung des Extremismus als größte Herausforderung für alle Sicherheitsbehörden an.

Nathanael Liminski sagte: „Nordrhein-Westfalen geht in der Extremismus-Prävention neue Wege. Mit ‚Leons Identität‘ wollen wir junge Menschen vor dem Abrutschen in die rechte Szene bewahren. Indem wir ihre Medienkompetenz stärken, machen wir sie immun gegen Hetze und Hass. Zielgruppengerecht gehen wir mit unserer Prävention dorthin, wo sonst Radikalisierung stattfindet.“

Leons Identität ist ein detektivisches Abenteuerspiel. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Jonas, der sich auf die Suche nach seinem vermissten Bruder macht. Jonas sucht in Leons Jugendzimmer nach Hinweisen und geht den Umständen seines mysteriösen Verschwindens auf den Grund, wobei er Leons langsames Abdriften in die rechtsextreme Szene nachzeichnet.

Bereits seit vier Jahren ist der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz auf der Spielemesse „Gamescom“ präsent. Die positiven Erfahrungen dort sind der Hintergrund für die Entwicklung des Spiels. Das Spiel ist offiziell geprüft und hat die Alterskennung USK 12. Es eignet sich auch für den Einsatz in Schulen. Zum Spiel gehört eine Website, die eine Brücke in die reale Welt schlägt. Hier können die Spieler sich weiter informieren und valide Quellen sichten.

Entwickelt wurde das Spiel gemeinsam mit bildundtonfabrik (btf), unter anderem mehrfacher Gewinner des Grimmepreises und des deutschen Videospielpreises 2019. „Was wir können, ist über Extremismus und Radikalisierung aufklären, was wir aber nicht können, ist ein Videospiel entwickeln“, so Innenminister Reul. Das Gesamtbudget für die Entwicklung des Spiels betrug rund 220.000 Euro.

Mehr Informationen zu „Leons Identität“ gibt es unter www.leon.nrw.de

Foto/Screenshot: Land.NRW

 

Donnerstag, 23. Juli 2020 11:20 Uhr

Paderborn (red). Die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) begrüßt die Wiederaufnahme der täglichen Flugverbindung zwischen dem Flughafen Paderborn/Lippstadt und der bayerischen Landeshauptstadt München durch die Lufthansa. Der Flughafen München bildet ein wichtiges Drehkreuz für Flüge in alle Welt und ist laut IHK insbesondere für den ostwestfälischen Wirtschaftsverkehr von großer Bedeutung.

Mit einer täglichen Verbindung ist man von den früheren fünf täglichen Verbindungen zwar noch weit entfernt, allerdings ist es nach Einschätzung der IHK ein Schritt zur Rückkehr in die Normalität. Der Luftverkehr in Deutschland und weltweit leidet corona-bedingt unter drastischen Rückgängen. Viele Länder außerhalb der EU gelten als Risikogebiete, in die es keine Flugverbindungen gibt. Allerdings ändern sich die Einstufungen häufig kurzfristig. Die IHK hofft daher, dass in Kürze immer mehr Geschäftsreisen auch außerhalb der EU möglich sein werden. Darauf gilt es, sich vorzubereiten.

Ostwestfalen verfügt über viele international erfolgreiche Unternehmen, die in engem Austausch mit ihren Kunden und Lieferanten weltweit stehen. Um auch weiterhin Erfolg auf den internationalen Märkten vorweisen zu können, brauchen die Unternehmen schnelle Flugverbindungen zu den wichtigen Destinationen weltweit. Das kann der Flughafen Paderborn/Lippstadt über das Drehkreuz München leisten. Daher ist diese Verbindung für den Geschäftsreiseverkehr so eminent wichtig. 

Ohne staatliche Hilfe wird es allerdings für den Flughafen Paderborn/Lippstadt kaum möglich sein – wie für fast alle anderen Regionalflughäfen in Deutschland auch – ohne größere Einschnitte durch die Corona-Krise zu kommen. Deshalb fordert die IHK die Landes- und Bundesregierung auf, Flughäfen wie den in Paderborn/Lippstadt unter den Corona-Rettungsschirm zu stellen. Außerdem fordert die IHK das Bundesverkehrsministerium auf, die zugesagte Übernahme der Kosten für die Flugsicherung jetzt auch schnell umzusetzen.

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