Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Montag, 21. Januar 2019 10:22 Uhr
Buchhandlungen Wedegärtner und Saabel organisieren Fahrt zur Leipziger Buchmesse
Sonntag, 20. Januar 2019 12:28 Uhr

Kreis Höxter (red).Eine junge Frau sitzt in der Badewanne und versucht verzweifelt, die Spuren der Gewalt von sich abzuwaschen – dies ist die Einstiegsszene des Spots, der ab dieser Woche vor dem Hauptfilm in den Kinos Warburg, Bad Driburg, Brakel und im Borgentreich zu sehen ist. Das Verhalten der Scheuspielerin ist menschlich nachvollziehbar, aber gleichzeitig leider das Schlimmste, was Betroffene nach einer Vergewaltigung tun können. Denn so verschwinden die Spuren des Sexualdelikts und mit ihnen die Chance, den Täter irgendwann einmal vor Gericht zur Rechenschaft zu ziehen. Darauf möchte das Kooperationsnetzwerk „Anonyme Spurensicherung im Kreis Höxter“ aufmerksam machen. 

„Kommen sie als erstes vor dem Duschen zu uns!“ So appelliert daher Dr. Kerstin Todt, Frauenärztin des Höxteraner St. Ansgar Krankenhauses, im Film an die Frauen und Mädchen, die Opfer sexualisierter Gewalt geworden sind. Der Film vermittelt die Botschaft, dass sich Betroffene nach einer Sexualtat zeitnah und vertrauensvoll an die Gynäkologie des St. Ansgar Krankenhauses wenden, um sich dort ärztlich untersuchen zu lassen. Ob die Betroffenen eine Strafanzeige stellen wollen, können sie dann auch später noch selbstbestimmt entscheiden.

Bereits seit Ende 2017 haben Opfer von sexualisierter Gewalt die Möglichkeit, vertraulich und kostenfrei die Spuren einer Gewalttat in der Gynäkologie des St. Ansgar Krankenhaus sichern zu lassen, ohne sofort eine Strafanzeige zu erstatten. Da die Täter häufig aus dem Nahbereich der Opfer stammen, wie etwa Partner, Ehegatten oder Väter, ist die Hemmschwelle häufig besonders hoch, die Tat durch die Einschaltung der Polizei öffentlich zu machen. „Der erste Schritt zu einer Anzeige ist nach einer so schambehafteten Tat enorm, zieht manchmal Konsequenzen nach sich und will im Einzelfall gut überlegt sein. Das Für und Wider sollte daher selbstbestimmt von der betroffenen Frau abgewogen werden können, zumal die Täter und das Opfer sich häufig sehr gut kennen“, weiß Helga Niemöller, Leiterin des Frauen- und Kinderschutzhauses im Kreis Höxter, zu berichten.

„Die anzeigenunabhängige Spurensicherung gibt den Opfern sexualisierter Gewalt die Möglichkeit, auch nach einer längeren Bedenkzeit Strafanzeige zu stellen und sich darüber hinaus fachmedizinisch betreuen zu lassen und auch bei den Beratungsstellen Unterstützung und Stärkung zu erhalten“, ergänzt Marion Nawrath von der Frauenberatungsstelle für den Kreis Höxter.

Mit Fördermitteln des Landesministeriums NRW hat das Kooperationsnetzwerk zur anonymen Spurensicherung im Kreis Höxter in diesem Jahr den Kinospot zum Thema initiiert. „Der Kurzfilm ergänzt die bisherige Öffentlichkeitskampagne und soll die Möglichkeit zur anonymen Spurensicherung im Kreisgebiet bekannter machen“, so Gaby Böker, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Höxter. 

An dem Kooperationsnetzwerk „Anonyme Spurensicherung im Kreis Höxter“ beteiligen sich das St. Ansgar Krankenhaus in Höxter (Gynäkologie), die Abteilung Gesundheitsdienst des Kreises Höxter, die Opferschutzbeauftragte der Kreispolizeibehörde Höxter, die Frauenberatungsstelle im Kreis Höxter, das Frauen- und Kinderschutzhaus im Kreis Höxter und die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Höxter.

Foto: Kreis Höxter

Samstag, 19. Januar 2019 08:15 Uhr

Kreis Höxter/Berlin (red). Wer die Zukunft unseres Landes gestalten und gute Lebensbedingungen für alle schaffen will, der muss den Blick auf die ländlichen Regionen richten. Mehr als die Hälfte der Bewohner Deutschlands lebt fernab der Städte und profitiert von preiswertem Wohnraum, einem naturnahen Lebensumfeld und einem sozialen Miteinander. Auch wirtschaftlich punktet das Land: Die meisten kleinen und mittelständischen Unternehmen und selbst 60 Prozent der Großunternehmen sind in den ländlichen Regionen beheimatet.

Dennoch gibt es in ganz Deutschland auch strukturschwache Regionen, die besonders vom demografischen Wandel betroffen sind. Wenn Geschäfte, Schulen und Arztpraxen schließen und kein Bus mehr fährt, der Leerstand zunimmt und Ortskerne veröden, dann entsteht ein Gefühl des Abgehängtseins.

Wie sich ein Auseinanderdriften von Stadt und Land und der Regionen verhindern lässt, diskutieren rund 2.000 Akteure beim 12. Zukunftsforum Ländliche Entwicklung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), das am 23. und 24.01.2019 im Rahmen der Internationalen Grünen Woche im City Cube Berlin stattfindet. Das Motto des diesjährigen Zukunftsforums lautet "Ländliche Entwicklung – Gemeinsame Aufgabe für Staat und Gesellschaft". Den Einführungsvortrag hält Bundespräsident Frank Walter Steinmeier, der sich in seinen Ansprachen und Vor-Ort-Besuchen für die Zukunftschancen ländlicher Regionen einsetzt und die dort lebenden Menschen ermutigt, sich für ihre Heimat zu engagieren.

Dem Projekt Smart Country Side (SCS) ist es zusammen mit der Diakonie Deutschland sowie dem LeibnizInstitut für Raumbezogene Sozialforschung e.V. (IRS) gelungen, trotz großer Nachfrage anderer Organisationen gleich 2 Fachforen im Rahmen des Zukunftsforums mit renommierten Kooperationspartnern am 23.01.2019 ausrichten zu können.

Das 1. Fachforum beschäftigt sich mit dem Thema „Sozial braucht digital: Ehrenamt und Digitalisierung für innovative ländliche Entwicklungen“. MdB Christian Haase wird in das Thema einführen. Prof. Dr. Rainer Danielzyk, Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL), konnte für die Key Note gewonnen werden. Anschließend diskutieren Experten, inwiefern die Nutzung digitaler Medien und Plattformen das nachbarschaftliche Miteinander und eine Vernetzung der Bürger und Dörfer fördert und lotet zusammen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Fachforums die Möglichkeiten von bürgerschaftlichem Engagement und Digitalisierung aus.

Bei dem 2. Fachforum, das zum Thema „Das Sorgende Dorf in einer digitalen Welt“ stattfindet, ist es gelungen, die beiden Vorstände der Diakonie und der Caritas Deutschland jeweils für einen Impulsvortrag zu gewinnen. Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik, stellt die Kooperation zwischen der Diakonie und der bekannten Nachbarschaftsplattform nebenan.de vor. Eva. M. Welskop-Deffa präsentiert die neue Jahreskampagne der Caritas, die unter dem Motto „Sozial braucht digital“ steht. An der darauf folgenden Expertenrunde, die sich mit den Chancen der Digitalisierung für solidarische Gemeinschaften beschäftigt,

nimmt auch die Vorstandsvorsitzende der „Stiftung digitale Chancen“, Jutta Croll, teil. In den sich anschließenden Arbeitsgruppen stellen Bürgerinnen und Bürger aus dem Smart Country Side Modellort Ovenhausen ihre „digitale Fürsorge-Plattform“ vor, die sie im Rahmen des Projektes entwickeln und mit der Dorfgemeinschaft erproben. Der Clou: Ovenhausen wurde von der Caritas Deutschland ausgewählt, ein Referenzort für ihre Jahreskampagne 2019 zu sein.

Bei dem Empfang, zu dem Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner nach den Fachforen abends einlädt, sind alle Teilnehmer des Zukunftsforums herzlich auf den Stand Kreis Höxter auf der Internationalen Grünen Woche in Halle 4.2 eingeladen. Sie können dort alle relevanten Akteure treffen und im digitalen Klassenzimmer ihre digitale Kompetenz schulen. Das Projekt SCS ist ein aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) sowie dem Land NRW gefördertes Kooperationsprojekt der beiden Kreise Höxter und Lippe.

Foto: GfW

Freitag, 18. Januar 2019 10:43 Uhr

Kreis Höxter (red). Für 1.200 Kinder im Kreis Höxter beginnt im August 2019 das Schulleben. Das Kreisgesundheitsamt führt derzeit die Einschulungsuntersuchungen durch. Die Kinder aus Warburg, Borgentreich und Willebadessen werden ab Februar erstmals am neuen Standort in der Notfalldienstpraxis der niedergelassenen Ärzte im Helios Klinikum Warburg untersucht.

„Wir freuen uns, neben den Räumen im Gesundheitsamt in Höxter einen zweiten Standort anzubieten und damit den Elternwünschen entgegenzukommen“, sagte Landrat Friedhelm Spieker bei einem Besuch der Räumlichkeiten, die dem Gesundheitsdienst des Kreises Höxter von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) für die Einschulungsuntersuchungen zur Verfügung gestellt werden. Dass es trotz des Medizinermangels gelungen sei, das Ärzteteam des Gesundheitsamtes zu verstärken, bezeichnete Spieker als großes Glück. Dadurch sei es möglich gewesen, den zweiten Standort zu planen.

Für die gute Unterstützung und Zusammenarbeit dankte er Warburgs Bürgermeister Michael Stickeln, der Koordinatorin der KVWL-Notfalldienstpraxis, Christiane Mohr, und dem Klinikgeschäftsführer des Helios Klinikums Warburg, Christian Thiemann. „Alle haben an einem Strang gezogen“, sagte Spieker. Auch der Elterninitiative, deren Anregungen in die Planung einbezogen worden seien, sprach der Landrat seinen Dank für ihr konstruktives Engagement aus.

"Dass die Schuleingangsuntersuchungen auch im Helios Klinikum durchgeführt werden, ist für viele Eltern aus der Hansestadt, Willebadessen und Borgentreich eine große Entlastung“, bedankte sich Bürgermeister Michael Stickeln für die erfolgreiche Umsetzung eines zweiten Standortes. Er freue sich, dass der Kreis dies möglich gemacht habe.

Bei rund 300 Kindern wird das Team des kinder- und jugendärztlichen Dienstes des Kreises Höxter von Februar bis Juni die gesetzlich vorgeschriebenen Schuleingangsuntersuchun­gen im Helios Klinikum durchführen. „Die Notfalldienstpraxis bietet hierfür ideale medizinische Bedingungen“, sagte der Leiter des Gesundheitsamtes des Kreises Höxter, Dr. Ronald Woltering. „Wie die Untersuchungszimmer des Gesundheitsamtes in Höxter erfüllen auch die Räumlichkeiten im Helios Klinikum den hohen Standard einer Kinderarztpraxis.“ Die Personalsituation im Gesundheitsdienst bleibe jedoch weiterhin angespannt. Das Ärzteteam habe nur um eine halbe Stelle aufgestockt werden können. Der Kreis Höxter setze sich deshalb weiter für eine Verstärkung des ärztlichen Personals ein.

„Umso mehr freut es mich, dass wir unser Versprechen gehalten haben und jetzt einen weiteren qualitativ hochwertigen Standort im Kreisgebiet für die Einschulungsuntersuchungen anbieten“, sagte Landrat Friedhelm Spieker.

Foto: Kreis Höxter

Donnerstag, 17. Januar 2019 09:35 Uhr

Brakel (red). Mit ihrem preisgekrönten Dokumentarfilm „Wir sind Juden aus Breslau“ möchte die Berliner Regisseurin Karin Kaper die Erinnerungen von Zeitzeugen des Holocaust bewahren. Das Kommunale Integrationszentrum hat zahlreiche Vorführungen ihres Films für Schulklassen im Kreis Höxter organisiert und zu Diskussionsrunden mit der Filmemacherin eingeladen. Insgesamt rund 400 Schülerinnen und Schüler von der Realschule Nieheim, der Gesamtschule Bad Driburg, der Gesamtschule Brakel und vom Berufskolleg Kreis Höxter in Brakel nahmen daran teil.

„In einigen Jahren werden diejenigen, die die Schrecken des Nationalsozialismus noch selbst miterlebt haben, uns nicht mehr davon berichten können“, erklärt Karin Kaper. Deshalb hat sie Interviews mit 14 Überlebenden des Holocausts für ihre Dokumentation „Wir sind Juden aus Breslau“ aufgezeichnet. Einige von ihnen konnten nach der Machtübernahme Hitlers rechtzeitig fliehen, andere überlebten nur mit Glück das Konzentrationslager Auschwitz. Geführt wurden die Interviews von einer deutsch-polnischen Jugendgruppe.

Karin Kaper begleitet mit der Kamera auch, wie einige der Zeitzeugen wieder in ihre alte Heimat – das heutige Wroc?aw in Polen – reisen. „Mir ist es sehr wichtig, dass dieser Film gerade Jugendliche anspricht. Sie gestalten die Zukunft und können dazu aus der Vergangenheit lernen“, so Kaper. So nimmt ihr Film auch Bezug zur aktuellen politischen Situation in Polen und dem dort erstarkenden Nationalismus und Antisemitismus.

„Die Interviews mit den Zeitzeugen sind eine sehr wichtige Erinnerung an diesen furchtbaren Teil der Geschichte. Dank dieses Films werden sie für nachfolgende Generationen erhalten“, erklärt Rüdiger Gleisberg vom Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Höxter, der die Vorführungen mit initiiert hat. Anlässlich des Internationalen Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus wird „Wir sind Juden aus Breslau“ am Mittwoch, 30. Januar, um 18 Uhr in Bad Driburger Kino erneut gezeigt.

Foto: Kreis Höxter

Blaulicht
Freitag, 18. Januar 2019 10:25 Uhr
Unfälle auf winterglatten Straßen im Kreis Höxter
Dienstag, 08. Januar 2019 13:07 Uhr

Steinheim (red). Am späten Montagabend, gegen 22.40 Uhr, wurde ein 20-Jähriger aus Steinheim mit seinem 5er BMW auf der Solbadstraße in Bad Pyrmont im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle angehalten und kontrolliert. Seinen Führerschein hatte er angeblich zu Hause vergessen. Bei einer gründlichen Computerrecherche wurde allerdings festgestellt, dass der junge Mann seinen Führerschein im Rahmen eines Fahrverbotes hatte abgeben müssen und aktuell eine Sperrfrist lief. Dies räumte er auf Vorhalt schließlich auch ein. Sein Fahrzeugschlüssel wurde zur Unterbindung der Weiterfahrt sichergestellt und es wurde ein neues Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.

Donnerstag, 03. Januar 2019 08:55 Uhr

Steinheim (red). Diese Jahreszeit stellt Verkehrsteilnehmer vor viele Herausforderungen. Eiseskälte, plötzlicher Nebel, starker Wind, Regen und Glatteis wechseln sich ab. Wer jetzt mit dem Auto unterwegs ist, muss mit spiegelglatten Straßen rechnen und seinen Fahrstil den Wetter- und Fahrbahnbedingungen anpassen. Das Lenkverhalten des Fahrzeuges ändert sich und der Bremsweg wird deutlich länger. Daher sollte man möglichst langsam fahren und einen größeren Sicherheitsabstand zum vorrausfahrenden Fahrzeug einhalten.

Im letzten Winter gab es im Kreis Höxter 181 sogenannte Glätteunfälle, wobei 22 Personen leicht- und neun schwer verletzt wurden. Das heißt vor allem: Fuß vom Gas! Lieber langsam und sicher, als gar nicht ans Ziel kommen. Auch auf geräumten Straßen kann sich immer wieder eine neue Eisschicht bilden. Dies gilt insbesondere auf Brücken, an Waldrändern und in der Nähe von Gewässern. Besonders glatt ist es auch, aufgrund der Vielzahl von Bremsvorgängen vor Ampeln und Kreuzungen. Verspätungen müssen im winterlichen Straßenverkehr mit einkalkuliert werden.

Daher sollte man frühzeitig starten, schließlich nimmt auch das Eiskratzen einige Zeit in Anspruch. Ein Guckloch reicht nicht aus, um den Verkehr zu beobachten. Gerade Radfahrer und Fußgänger, vor allem dunkel gekleidete, können schnell übersehen werden, was schwerwiegende Unfälle zur Folge haben kann. Schnee sollte vom Wagen gefegt werden. Insbesondere von den Beleuchtungseinrichtungen, aber auch vom Autodach, damit herunterfallender Schnee während der Fahrt dem hinterher fahrenden Fahrzeug nicht die Sicht nimmt. Lastwagenfahrer müssen zudem das Dach ihres Fahrzeuges und deren Anhänger von Eis befreien. Herunterfallende Eisplatten können zu schweren Unfällen führen. Tagfahrlicht reicht in der dunklen Jahreszeit oft nicht aus. Der Wagen kann von anderen Verkehrsteilnehmern zu spät gesehen werden, vor allem, da das Heck des Fahrzeuges völlig unbeleuchtet ist. Daher ist es sicherer das Abblendlicht einzuschalten.

Vor längeren Fahrten ist es ratsam warme Getränke und Decken ins Auto zu packen, damit man im Falle einer Panne gegen die Kälte geschützt ist.

Foto. Symbolfoto

Dienstag, 01. Januar 2019 11:39 Uhr

Steinheim (red). Im abgelaufenen Jahr 2018 wurden in der Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember in der Leitstelle für Feuerschutz und Rettungsdienst des Kreises Höxter insgesamt 29.015 Einsätze bearbeitet. Diese Einsätze beziehen sich auf Hilfeersuchen der Bürger aus dem Kreis Höxter sowie Gebieten angrenzender Kreise und Länder, die die Leitstelle Kreis Höxter in der Notfallrettung mit zu versorgen hat. Das Einsatzaufkommen im Bereich Rettungsdienst betrug 26.802 Einsätze, für den Bereich der Feuerwehr waren 2.213 Einsätze zu verzeichnen. Somit mussten durch die Leitstelle des Kreises Höxter insgesamt 29.015 Einsätze organisiert und koordiniert werden.

Gegenüber dem Jahr 2017 mit insgesamt 28.066 Einsätzen (26.502 Rettungsdienst- und 1.564 Feuerwehreinsätzen), stieg das Einsatzaufkommen im Rettungsdienst nur leicht an. Das Einsatzaufkommen der Feuerwehr dagegen stieg sprunghaft (40%) an. Der Löwenanteil dieser gestiegenen Einsatzzahlen begründet sich durch die Witterungseinflüsse. So war der Kreis Höxter im Januar 2018 gleich von zwei staken Unwettern betroffen: Sturmtief „Burglind“ am 3. Januar und Orkantief „Friederike“ am 18. Januar. Damit verbundenen waren starke Sturmböen sowie schauerartige Niederschlägen, die ein Eingreifen der Feuerwehren und sonstigen Hilfsorganisationen erforderlich machten. 

In Betrieb genommen

Zentrale Atemschutzwerkstatt für die Feuerwehren im Kreis Höxter in Brakel

Die zentrale Atemschutzwerkstatt für die Feuerwehren im Kreis Höxter in Brakel ist seit dem 1. Oktober 2018 in Betrieb. Für die Feuerwehren im Kreisgebiet ergibt sich durch die neue Atemschutzwerkstatt in Bezug auf die Reparatur, Wartung, Reinigung und Auslieferung der Atemschutzgeräte ein „Rund-um-Service“. Vernetzung der Leitstelle Höxter-Lippe- Paderborn

Die Erweiterung der Kreisleitstelle für Feuerschutz und Rettungsdienst von jetzt vier auf später sechs Abfrageplätze ist geplant. Die Baugenehmigung liegt bereits vor, der Erweiterungsbau soll im Sommer 2019 realisiert werden. Die Vernetzung soll dazu führen, dass bei einem Ausfall einer Leitstelle, bei Räumung einer Leitstelle oder bei Großschadensereignissen weiterhin kein Notruf verloren geht, sondern der Notruf in einer der beiden Vernetzungsleitstellen (Lippe/Paderborn) angenommen und bearbeitet wird – von der Abfrage bis zur Alarmierung. 

Pilotprojekt „Leitstelle“

Die Kreise Höxter, Lippe und Paderborn kooperieren beim ärztlichen Notdienst unter der Rufnummer 116117 der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe. Von diesem Pilotprojekt profitieren rund 800.000 Menschen in den drei Kreisen, denn es soll insbesondere die Akut- und Notfallversorgung weiter verbessern. Zudem werden die Rettungsdienste und die Notaufnahmen der Krankenhäuser entlastet. Der Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116117 hilft bei Erkrankungen, mit denen Betroffene normalerweise einen Arzt in einer Praxis aufsuchen würden, die Behandlung aber aus medizinischen Gründen nicht bis zum nächsten Tag warten kann. Die entsprechend geschulten Disponenten können im Gespräch mit dem Patienten dann entscheiden, ob der ärztliche Bereitschaftsdienst die Versorgung übernimmt, ob ein Krankenwagen bereitgestellt werden sollte oder ob sogar der Rettungsdienst verständigt werden muss. Seit dem 2. Juli 2018 werden über die Leitstelle des Kreises Lippe in Lemgo die Anrufe aus allen drei Kreisen für den ärztlichen Bereitschaftsdienst entgegen genommen. Das Projekt „Leitstelle“ läuft bis zum 30. Juni 2021. Danach wollen die Beteiligten auswerten, welche Verbesserungen dadurch in der Akut- und Notfallversorgung erzielt werden konnten. Für lebensbedrohlichen Situationen bleibt die Notrufnummer 112 selbstverständlich bestehen!

Warnung und Information der Bevölkerung

Warntag NRW – Was ist das?

Erstmalig fand am 6. September 2018 der landesweite Warntag statt. Dabei wurden in ganz NRW sämtliche Warnmittel erprobt. Um 10 Uhr wurden zeitgleich in den verschiedenen Kommunen – auch im Kreis Höxter – die örtlichen Warnkonzepte getestet. 

Eine Warnung kann auf unterschiedlichen Wegen erfolgen: -Sirenen, -Warn App NINA, -Lautsprecher, -Radio und Fernsehen oder -soziale Medien. Ziel ist es, die Bevölkerung für das Themenfeld „Warnung“ zu sensibilisieren und Informationen und Tipps zu geben, damit die Bürgerinnen und Bürger im Ernstfall richtig reagieren können. 

Verhaltenshinweise für den Gefahrenfall

- Ruhe bewahren
- Gebäude aufsuchen
- Nachbarn informieren
- Türen und Fenster schließen
- Radio einschalten, Lokalfunk, WDR 2, (bei Stromausfall, Autoradio)
- Notruf (110/112) nicht blockieren. Nur im Notfall anrufen.

Was bedeuten die unterschiedlichen Sirenensignale

- 1 Minute an und abschwellender Warnung Dauerton
- 1 Minute Dauerton Entwarnung
- 1 Minute 2 X unterbrochen Alarmierung der Feuerwehr Dauerton 

Der landesweite Warntag findet künftig jährlich an jedem 1. Donnerstag im September statt. Nächster Warntag NRW: 5. September 2019 

Einsätze zum Jahreswechsel 2018/2019

Für die Leitstelle des Kreises Höxter gestaltete sich der Jahreswechsel ereignisreich, jedoch vom Einsatzaufkommen zum Jahreswechsel 2017/2018 etwas entspannter. Mussten zum Jahreswechsel 2017/2018 50 Einsätze koordiniert werden, waren es zum Jahreswechsel 2018/2019 45 Einsätze.

Feuerwehreinsätze:

Für die Feuerwehren im Kreis Höxter begann der Jahreswechsel 2018/2019 ruhig. Es waren verteilt über den Kreis Höxter 5 kleinere Brandeinsätze zu bewältigen.

  • 1. 20:07 Uhr Beverungen Es brennen 2 Mülltonnen
  • 2. 00:06 Uhr Steinheim Brennt Briefkasten
  • 3. 01:29 Uhr Bad Driburg Kleinbrand im Freien
  • 4. 01:31 Uhr Warburg Brennt Mülleimer
  • 5. 02:19 Uhr Warburg Es brennen 2 Mülltonnen

Rettungsdienstliche Einsätze:

Der Rettungsdienst im Kreis Höxter musste zum Jahreswechsel 40 Einsätze bearbeiten. Erfreulich war jedoch, wie auch schon im letzten Jahr, dass der Rettungsdienst nur zu einem Einsatz ausrücken musste, der von unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern ausging. Des Weiteren galt es, routinemäßige Einsätze zu bewältigen, wobei ein Großteil auf starken Alkoholgenuss zurückzuführen war. Das Team der Leitstelle Kreis Höxter wünscht Ihnen ein frohes und erfolgreiches neues Jahr 2019.

Sonntag, 30. Dezember 2018 08:28 Uhr

Nieheim (red). Am Sonntag, 30.12.2018 gegen 01.10 h entstand in einem Wohnhaus der Ortschaft Oeynhausen in unmittelbarer Nähe zu einem offenen Kamin im Wohnraum ein offenes Feuer. Durch den 20jährigen Wohnungsinhaber konnte das Feuer noch vor Eintreffen der Feuerwehr mittels eines Feuerlöschers gelöscht werden. Allerdings erlitt der Wohnungsinhaber eine Rauchintoxikation und wurde vorsorglich in ein nahegelegenes Krankenhaus zur Beobachtung eingeliefert. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 30000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Brandursache werden durch die Kriminalpolizei geführt.

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Politik
Sonntag, 20. Januar 2019 12:25 Uhr
Haase begrüßt neue Kommunalrichtlinie
Donnerstag, 17. Januar 2019 07:38 Uhr

Kreis Höxter (red). Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat das Förderprogramm „Dritte Orte – Häuser für Kultur und Begegnung im ländlichen Raum“ aufgelegt. Dadurch sollen konkret die sogenannten „Dritten Orte“ gefördert werden – also Orte der Kultur und Bildung, der Begegnung und der Vernetzung. Dazu erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Matthias Goeken: 

„Die „Dritten Orte“ sind vor allem in den ländlicheren Regionen eine wichtige Anlaufstelle zur Begegnung, Vernetzung und zum kulturellen Austausch untereinander. Die Stärkung des vielfältigen kulturellen Lebens in Nordrhein-Westfalen ist ein zentrales Anliegen der NRW-Koalition. Mit dem Förderprogramm des Landes sollen diese Initiativen sichtbarer gemacht und zu regionalen Ankerpunkten ausgebaut werden. Das geht nicht ohne eine solide Planung, die das Land in einer ersten Förderphase mit insgesamt 750.000 Euro unterstützt. Dieses Geld ist wichtig, damit die konzeptionelle Weiterentwicklung nicht von den finanziellen Ressourcen der einzelnen Träger abhängt. 

Ich freue mich besonders, dass sich in unserer Region Initiativen aus allen zehn Städten auf dieses Förderprogramm bewerben können. Dabei können innovative und experimentelle Begegnungsstädten konzeptioniert und ausgebaut werden, die zu einer echten Belebung der ganzen Region führen können. Projektträger werden hierfür von Seiten des Landes beraten, wodurch Synergien entstehen und das kulturelle Potential noch besser genutzt werden kann. Ich hoffe sehr, dass sich Initiativen von diesem besonderen Förderprogramm angesprochen fühlen.“

Mittwoch, 16. Januar 2019 09:16 Uhr

Kreis Höxter (red). Endlich kommt Unterstützung für die Frauen, die an der krankhaften Fettverteilungsstörung, dem Lipödem, leiden. Fast jede 10. Frau ist davon betroffen. Diese krankhafte Fettverteilungsstörung, die neben den psychischen Belastungen auch mit teils heftigen Schmerzen verbunden ist, kann im letzten Stadium sogar zur Berufsunfähigkeit und Pflegebedürftigkeit in jungen Jahren führen. 

Viola Wellsow, Kreisvorsitzende der Frauen Union Kreis Höxter: „Schon seit Ende 2015 fordert die Frauen Union NRW, dass die Liposuktion (Fettabsaugung) der krankhaft veränderten Fettzellen als eine Behandlungsmethode zugelassen wird. Bei dieser Behandlungsmethode handelt es sich nicht um eine Schönheitsoperation, wie anscheinend einige meinen, die sich weder mit diesem Thema beschäftigen noch die Not der erkrankten Frauen auch nur ansatzweise erfassen können.“

In Schreiben an den Gemeinsamen Bundesausschuss und den damaligen Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe sowie mit Anträgen und in Gesprächen, forderte die Frauen Union immer wieder, endlich etwas für diese Frauen zu tun. Die bislang von den Kassen nur übernommenen konservativen Therapien, wie zum Beispiel das tägliche Tragen von Kompressionsstrümpfen an den betroffenen Körperteilen, helfen nicht, das Stadium der Krankheit zu verbessern und/oder zu halten, kommentiert die Frauen Union die über Jahre zögerliche Haltung der Selbstverwaltung. 

Wellsow weiter: „Es kann nicht sein, dass die Entscheidungswege der Selbstverwaltung hier nach Jahren noch immer nicht weitergekommen sind. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat mit seinem Vorgehen, jetzt endlich auch die Liposuktion als eine Behandlungsmethode als Kassenleistung anzuerkennen, die Reißleine gezogen, um diesen vielen Frauen zu zeigen, dass sie ernst genommen werden und dass ihnen geholfen werden muss. Und zwar jetzt und sofort. Danke!“

Foto: Frauen Union

Wirtschaft
Donnerstag, 17. Januar 2019 08:56 Uhr
Wirtschaftsclub feiert 25-Jähriges: Jubiläum verleiht dem Jahresempfang der Wirtschaftsjunioren Paderborn + Höxter einen besonderen Rahmen
Montag, 14. Januar 2019 11:05 Uhr

Marienmünster (red). Am Mittwoch, den 30. Januar 2019, steht Existenzgründerinnen und Existenzgründer und kleinen und mittleren Unternehmen aus Marienmünster und Umgebung die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbH für eine individuelle betriebswirtschaftliche Beratung vor Ort zur Verfügung. In Einzelgesprächen können folgende Themen und Probleme erörtert werden: 

  • Existenzgründungsvorhaben
  • Erweiterungsvorhaben 
  • Betriebsübernahmen 
  • Sanierungen 
  • Erwerb von Gewerbeflächen und stillgelegten Betrieben
  • Bezuschussung von Unternehmensberatungen
  • Seminarangebote
  • Inanspruchnahme öffentlicher Finanzierungsmittel

Der Sprechtag findet zwischen 14 und 17.00 Uhr in der Stadtverwaltung Marienmünster in Vörden statt. Erforderlich ist eine telefonische Terminvereinbarung unter 05271 / 97 43 15 bei der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung mbH.

Montag, 07. Januar 2019 08:57 Uhr

Brakel/Kreis Höxter (red). Die Wirtschaftsinitiative im Kreis Höxter e.V. (WIH) setzt ihren Focus bei der Fachkräftesicherung auch auf die Generation 50 Plus. Ältere und erfahrene Mitarbeiter sollen an die Unternehmen gebunden werden. Nachdem die WIH vor fast zwei Jahren das EFRE-NRW Förderprojekt für Mitarbeiter 50 Plus „Arbeit alternsgerecht gestalten“ initiiert hat, wird sie nun die Ergebnisse anhand eines aktuellen Leitfadens für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) anlässlich eines Unternehmerfrühstücks in Brakel vorstellen.

Im Kreis Höxter zeigt sich der demografische Wandel ausgeprägter als in anderen westfälischen Regionen. Die Abwanderung gerade junger Menschen prägt den am südöstlichen Rand Ostwestfalen-Lippes gelegenen Landkreis besonders stark. Entsprechend ist es für lokale Unternehmen hier noch schwerer, den dringend benötigten Nachwuchs zu finden. Beim Bemühen die Fachkräfte in der Region und in den heimischen Unternehmen zu halten, wird es daher immer wichtiger, sich auf diejenigen zu konzentrieren, die bereits da sind: ältere, erfahrene Mitarbeiter. Dieser Zielgruppe widmet sich seit knapp zwei Jahren die WIH mit dem Projekt „Arbeit alternsgerecht gestalten – Stärkung der Arbeitsfähigkeit älterer Mitarbeiter in KMUs der Region Höxter“. In zahlreichen Veranstaltungen, Workshops und Seminaren, an denen viele Mitarbeiter aus WIH-Mitgliedsfirmen teilnahmen und aktiv bis heute mitgearbeitet haben, wurden die Probleme der Unternehmen als auch die Bedarfe und der Mitarbeiter analysiert. Die WIH hat aus diesen Ergebnissen in Zusammenarbeit mit verschiedenen kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) praxisnahe Ansätze entwickelt, bereits erprobt und daraus einen höchst aktuellen Leitfaden entwickelt. Diesen Leitfaden für KMU – Erfolgsfaktor Generation 50 Plus stellt die WIH nun interessierten Unternehmern und Mitarbeitern anlässlich eines Unternehmerfrühstücks vor. Dabei soll der Leitfaden dazu ermuntern, sich mit dem drängenden Thema zu beschäftigen, sowie Tipps und Hinweise geben. 

Während der Veranstaltung werden Fachleute, Vertreter der beteiligten Unternehmen als auch am Projekt beteiligte Mitarbeiter über die Ergebnisse des nun auslaufenden Förderprojekts berichten. Ziel ist es, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich zu allen Fragen des alternsgerechten Arbeitens auszutauschen. Die Veranstaltung findet am 15 .1. 2019 von 8:30 Uhr bis 10:30 Uhr in den Räumen des Berufskollegs Kreis Höxter in der Klöckerstraße 10, 33034 Brakel statt. Interessenten sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Sie können sich unter info@wih-hx.de , (Ansprechpartner Frau Schumacher) anmelden. Mehr unter http://wih-hx.de/foerderprogramme/arbeit-altersgerecht-gestalten.

Foto: Fotolia

Sport
Samstag, 19. Januar 2019 09:02 Uhr
Workshop zur bewegten Sprachförderung
Donnerstag, 17. Januar 2019 09:14 Uhr

Brakel (red). Bei der DJK wird 2019 getanzt, geschwitzt und gelacht. Wir freuen uns Ihnen ab sofort einen Zumba Kurs anbieten zu können und unser Sportangebot damit ausbauen zu können, freut sich Walburga Neu von der DJK. Die lateinamerikanischen Klänge und die hierzu dahin fließenden Bewegungen und Tänze lassen die Halle beben und die Herzen höher schlagen, sagt die lizensierte Zumba Trainerin Michaela Reetz.

Wie funktionierts? Der Kurs richtet sich an alle und jeden. Das Workout empfindet man gar nicht als ein solches. Jede Zumba Stunde fühlt sich an, wie eine Party, eine Tanz-Fitness-Party. Zumba ist eine Mischung aus Aerobic und überwiegend lateinamerikanischen Tanzelementen. Auch Fitness-Elemente gehören dazu, wie z.B. Kniebeugen. Wer die Musik und das Tanzen liebt, für den ist dieser Kurs genau das richtige. Zumba ist perfekt, um sportlich und voller Energie in das Jahr zu starten, laut Michaela Reetz. Der Kurs findet ab dem 07.03.2019 zehn Mal, jeden Donnerstag von 20.00 bis 21.00 Uhr in der Sporthalle des Kreisberufskollegs in der Klöckerstraße in Brakel statt. Die Kursgebühr beträgt 40 Euro für nicht DJK Mitglieder und für Mitglieder 30 Euro. Auf Ihre Anmeldungen freut mich Michaela Reetz. Anmeldungen oder Fragen bitte per E-mail an: reetz.m@gmx.de.

Foto: DJK Brakel

Donnerstag, 10. Januar 2019 14:28 Uhr

Kreis Höxter (red). Mit insgesamt 27 Einzelkursen bietet das aktuelle Fortbildungsangebot des Kreissportbundes Höxter eine umfangreiche Bandbreite an Möglichkeiten. Das Info-Blatt ist in diesen Tagen an alle Sportvereine und Übungsleiter verschickt worden, kann in der KSB-Geschäftsstelle im Kreishaus Höxter abgeholt werden und steht zum Download unter www.ksb-hoexter.de zur Verfügung.

Die Aus- und Fortbildung von Jugendlichen über Übungsleitern der Lizenzstufen C und B bis zu den Vorstandsverantwortlichen in Sportvereinen gehört zu den Kernaufgaben eines Kreissportbundes. Als „Dienstleister für die Sportvereine“, so KSB-Vorsitzender Reiner Stuhldreyer, kümmert sich die Geschäftsstelle des Kreissportbundes Höxter nicht nur um Tages- und Wochenendkurse, sondern steht eigentlich in allen Fragen des organisierten Sportbetriebes den Mitgliedsvereinen mit Rat und Tat zur Seite. In enger Zusammenarbeit mit dem Landessportbund NRW können die Seminare zu erschwinglichen Gebühren oder teilweise sogar kostenlos angeboten werden.

„Wir kümmern uns nicht nur um die Weiterbildung,“ so KSB-Geschäftsführer Thorsten Schiller, „die Mitarbeiter der Geschäftsstelle helfen den Vereinen auch in allen Fragen und Problemen, wenn es zum Beispiel um öffentliche Zuschüsse für den Sportbetrieb geht.“ Die Geschäftsstelle ist unter Telefon 05271/921 902 oder per Mail unter info@ksb-hoexter.de zu erreichen.

Panorama
Samstag, 12. Januar 2019 08:39 Uhr
OWL-Hochschulen zeigen Lösungswege für Studienzweifler
Mittwoch, 05. Dezember 2018 10:41 Uhr

Detmold (red). Der Startschuss für die Zeit der Weihnachtseinkäufe ist gefallen. Ob online oder im Einzelhandel, das Warenangebot ist wie immer riesengroß. Nach der Frage, über welche Geschenke sich ihre Jüngsten am meisten freuen könnten, stehen viele Eltern beim Einkauf bereits vor der nächsten Herausforderung: Wie erkenne ich, ob ein Spielzeug auch sicher ist und ob die Qualität stimmt? Denn immer wieder gelangt auch mangelhaftes Spielzeug in den Handel, das für Kinder sogar gefährlich ist. Die Marktüberwachungsbehörde der Bezirksregierung empfiehlt Kunden daher, beim Kauf genau hinzuschauen. 

„Bereits beim Kauf sollte man bestimmte Qualitätskriterien und Kennzeichen der Produkte prüfen“, rät Helmut Schimmelpfennig vom technischen Arbeitsschutz der Bezirksregierung. Er und seine Kollegen kümmern sich in OWL auch um das Thema Produktsicherheit von Kinderspielzeug und führen Kontrollen im Einzelhandel durch. Für Spielzeug gelten wie für alle anderen Produkte bestimmte Sicherheitsstandards, die laut Spielzeugrichtlinie eingehalten werden müssen. Helmut Schimmelpfennig empfiehlt daher für den Kauf von Kinderspielzeug: „Achten Sie darauf, dass die Ware mit dem CE-Kennzeichen und besser noch zusätzlich mit dem GS-Zeichen ausgezeichnet ist. Damit erklärt der Hersteller, dass das Spielzeug der Europäischen Richtlinie für Spielzeuge entspricht.“

Außerdem müssen laut Schimmelpfennig Produktbeschreibung und Warnhinweise in deutscher Sprache vorhanden sein. Der Name und die Anschrift des Herstellers oder des Importeurs müssen ebenfalls sichtbar und leserlich sein. Spielzeug, das für Kinder unter drei Jahren gefährlich sein kann, müsse einen Warnvermerk mit Nennung der spezifischen Gefahr tragen, wie beispielweise: „Nicht geeignet für Kinder unter drei Jahren wegen verschluckbarer Kleinteile“. Der Experte rät außerdem auf den Geruch des Produkts zu achten: „Spielzeug sollte nicht nach Chemie riechen, dann ist häufig etwas nicht in Ordnung.“ Wenn die Kunden beim Kauf diese Tipps beherzigen, so Schimmelpfennig, dann stehe einem fröhlichen Weihnachtsfest zumindest bei der Spielzeugsicherheit nichts mehr im Wege.

Weitere Informationen gibt es unter:

  • www.mags.nrw/marktueberwachung-produkte
  • www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/spielzeug/kinderspielzeug-6910

 

Samstag, 03. November 2018 08:53 Uhr

NRW (red). Der Klimawandel ist in Nordrhein-Westfalen bereits sichtbar und spürbar. Dies bestätigt der heute vom nordrhein-westfälischen Umweltministerium vorgelegte Bericht „Daten und Fakten zu den Auswirkungen des Klimawandels in Nordrhein-Westfalen“. Dazu sagt Umweltministerin Ursula Heinen-Esser: „Viele dachten lange Zeit, Klimawandel betreffe nur Inseln im Pazifik. Dem ist aber nicht so. Wir werden uns an Extremwettereignisse wie Hitzewellen, lange Trockenperioden, Hagel, Starkregen und dadurch Überschwemmungen auch bei uns gewöhnen müssen. Ein Jahr wie dieses mit heftigen Stürmen zu Jahresbeginn und der anhaltenden Trockenheit wird immer weniger zum Ausreißer werden.“

Die vorliegenden und vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) ausgewerteten Daten zeigen eine Erhöhung der mittleren Jahrestemperatur in Nordrhein-Westfalen um 1,5 Grad Celsius im Zeitraum 1881-2017, eine signifikante Zunahme der heißen Tage und eine Abnahme der Frost- und Eistage sowie einen Anstieg der Gewässertemperaturen am Rhein um 1,4 Grad Celsius (zwischen 1974 und 2016). In den Ballungsräumen Nordrhein-Westfalens sind bereits heute insgesamt 5,3 Millionen Menschen von Hitzebelastung betroffen, in Zukunft (2050) dürften es laut Klimaanalyse des LANUV voraussichtlich bis zu neun Millionen Menschen werden.

Heinen Esser: „Wir brauchen ein noch stärkeres Bewusstsein für den Klimawandel. Nordrhein-Westfalen hat früh auf die Änderung des Klimas reagiert und schon 2009 eine Anpassungsstrategie entwickelt. Aus den schon jetzt spürbaren Veränderungen erwächst die Verantwortung und Herausforderung, einerseits den menschgemachten Klimawandel in aller Konsequenz einzudämmen und uns andererseits auf seine Folgen vorzubereiten. Klimaschutz und Klimaanpassung sind untrennbar miteinander verwoben.“ Vor dem Hintergrund der vorhandenen Daten gilt es, Risiken und Schäden angesichts gegenwärtiger und zukünftiger Klimaveränderungen zu minimieren und die Vulnerabilität der Gesellschaft gegenüber den Klimawandeleffekten auf allen Ebenen und in allen relevanten Handlungsfeldern zu verringern.

Hierzu arbeitet beim Klimaschutz und Klimaanpassung die Landesregierung Hand in Hand. Federführend für die Klimaanpassung ist das Umweltministerium. Die Umsetzung der Klimaanpassungsmaßnahmen erfolgt primär auf der kommunalen Ebene. Das Land fördert – insbesondere im Rahmen von Aufrufen und Wettbewerben – Einzelmaßnahmen und Konzepte und darüber hinaus wissenschaftliche Untersuchungen, Bildung, Vernetzung und Kommunikation. Die Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen im bebauten Bereich erfolgt integriert in andere Maßnahmen, beispielsweise in der Städtebauförderung oder der Förderung von Grüner Infrastruktur.

Regionalkonferenzen zur Klimaanpassung

Derzeit veranstaltet das Umweltministerium gemeinsam mit der EnergieAgentur.NRW, dem Landesumweltamt (LANUV) und den Bezirksregierungen fünf Regionalforen zur Anpassung an den Klimawandel in Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, breit über die Folgen des Klimawandels in den einzelnen Regionen Nordrhein-Westfalens zu informieren sowie mit kommunalen und regionalen Akteuren Handlungsoptionen zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Zusätzlich soll es in 2019 ein thematisches Forum speziell für Großstädte in Nordrhein-Westfalen geben. Weitere Informationen unter: www.energieagentur.nrw.

Klimadienste des LANUV

Das Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) stellt umfassend Daten zum beobachteten (Vergangenheit bis heute) und projizierten (zukünftig zu erwartenden) Klimawandel und zu dessen Auswirkungen für Nordrhein-Westfalen bereit. Diese Daten werden über verschiedene Klimadienste des LANUV unter dem Link www.lanuv.nrw.de kostenlos zur Verfügung gestellt.

  • Der „Klimaatlas“ bietet flächendeckende Informationen zu Lufttemperatur und Niederschlag und entsprechende Projektionen in die Zukunft.
  • Das „Klimafolgenmonitoring“ zeigt mit Hilfe von Indikatoren die Folgen des Klimawandels auf, wie z.B. die Erhöhung der Gewässertemperatur, die Verschiebung der Vegetationsperioden oder die Entwicklung der Waldbrandgefahr.
  • Das „Fachinformationssystem Klimaanpassung“ stellt weitere, auch projizierbare, räumlich darstellbare Daten bereit und liefert so Planungsgrundlagen für Anpassungsmaßnahmen. Ein Baustein ist hier z.B. die im letzten Jahr veröffentlichte Klimaanalyse, welche vertieft die thermische Belastung im städtischen Raum analysiert und Planungshinweise gibt.

Foto: Symbolfoto

Donnerstag, 01. November 2018 07:54 Uhr

Detmold (red). Bereits zum 20. Mal findet am Freitag, 23. November, um 17 Uhr auf dem Kreativ Campus Detmold der Hochschule OWL das Berufswahlforum Detmold statt. Angehende Abiturientinnen und Abiturienten können sich hier aus erster Hand über 41 Berufe in 22 Berufsfeldern informieren und erhalten spannende und ungewöhnliche Einblicke in die Arbeitswelt. Veranstaltet wird der Info-Tag von den drei Rotary Clubs Detmold, Blomberg und Oerlinghausen in Kooperation mit der Hochschule OWL sowie der Agentur für Arbeit Detmold.

Was genau macht eigentlich eine Rechtsanwältin und wie sieht ein typischer Berufsalltag von einem Dolmetscher aus? Antworten auf diese und andere Fragen bekommen angehende Abiturientinnen und Abiturienten beim Berufswahlforum 2018. Erfahrene Referentinnen und Referenten stellen insgesamt 41 Berufe aus 22 Themenfeldern vor. Darüber hinaus haben die Jugendlichen die Möglichkeit, sich über zwei Berufsfelder ihrer Wahl intensiver zu informieren. Sie erfahren, was man in einem bestimmten Beruf konkret macht, welche Anforderungen dazu an sie gestellt werden, wie man sich auf eine Stelle bewirbt und anschließend Karriere machen kann. „Das Besondere am Berufswahlforum ist, dass es in keinem formellen Rahmen stattfindet, sondern vielmehr auf gegenseitigen Austausch und Dialog ausgelegt ist“, betont Frank Stührenberg, CEO der Phoenix Contact GmbH & Co. KG, der auch in diesem Jahr wieder als Referent im Bereich BWL von seinen Erfahrungen berichten wird. Carina Schreiber von der Studienberatung der Hochschule OWL erklärt: „Das Berufswahlforum zeichnet sich dadurch aus, dass die Schülerinnen und Schüler neben spannenden Einblicken in die Arbeitswelt, auch viel über sich selbst und die eigenen beruflichen Neigungen für die Zukunft erfahren.“ Simone Wils, Beraterin für akademische Berufe der Detmolder Arbeitsagentur, ergänzt: „So wird berufliche Orientierung lebendig und die jungen Leute werden um weitere Erfahrungen bereichert.“

Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich bereits vorab auf der Webseite des Berufswahlforums (www.berufswahlforum.de) einen Überblick zu den 41 Berufen und den jeweiligen Referentinnen und Referenten verschaffen. Anmeldungen sind ebenfalls über die Webseite sowie über Berufswahlforum@arbeitsagentur.de bis zum 16. November möglich. Die Teilnahme ist kostenlos. Das Berufswahlforum 2018 beginnt am Freitag, 23. November, um 17 Uhr in der Hochschule OWL in Detmold, Emilienstraße 45, Gebäude 3.

Foto: Symbolfoto

Montag, 10. September 2018 07:37 Uhr

Bad Gandersheim (red). Die Gandersheimer Domfestspiele sind in vier von sechs Kategorien für den „Da Capo Musical Award 2018“ nominiert - allein das ist schon ein kleiner Ritterschlag für die Festspielmacher aus Südniedersachsen. „Fame – Da Musical“ ist für das beste Musical nominiert, außerdem Stefanie Köhm (Mabel Washington in „Fame“) und Julia Waldmayer (Carmen Diaz in „Fame“) als beste Nebendarstellerin sowie Marc Bollmeyer für die beste Choreographie in dieser Musicalproduktion. In der Kategorie beste Regie geht Intendant Achim Lenz mit „The Addams Family“ ins Rennen: „Es ist eine große Ehre für uns, wenn die Gandersheimer Domfestspiele gleich mit vier Kategorien in der großen Musicalwelt in Deutschland vertreten sind. Die Mitnominierten gehören zu der Crème de la Crème der deutschen Musicalproduktionen. Besonders freut mich natürlich auch meine Nominierung als bester Regisseur für ‚The Addams Family‘.” Bis zum 15. Oktober kann noch für den Award abgestimmt werden. Alle gültigen Stimmzettel nehmen an der Auslosung wertvoller Musicalpreise teil. Den Stimmzettel bitte ausdrucken, ausfüllen und per Post an Da Capo, Feldstraße 19, 27318 Hoya schicken. Der Stimmzettel zur Wahl steht zum Download unter www.dacapomagazin.de bereit.

 

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